Immobilien in Wien: Tel. +43 1 794 58 - 119
Miet- und Genossenschaftswohnungen in Wien
Der umgangssprachliche Begriff für geförderte Wohnungen lautet oftmals Genossenschaftswohnung. „Genossenschaftswohnungen“ werden von Bauvereinigungen errichtet, die in der Rechtsform einer Genossenschaft organisiert sind. Um eine Genossenschaftswohnung mieten (nutzen) zu können, ist es notwendig, Vereinsmitglied dieser Genossenschaft zu werden und einen Genossenschaftsanteil zu kaufen. Daraus ergeben sich auch spezielle Rechte und Pflichten als Genossenschafter.

Die MIGRA Wohnungsgesellschaft m.b.H. weist die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf. Unsere, mit Wohnbauförderungsmitteln errichteten Wohnungen, werden nicht als Genossenschaftswohnungen bezeichnet, sondern als geförderte Wohnungen. Diese Wohnungen unterliegen dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG). Mit Abschluss des Mietvertrages ist ein sogenannter „Finanzierungsbeitrag“ (Eigenmittelanteil) zu leisten. Dabei handelt es sich um einen Grund- und/oder Baukostenbeitrag, der nach Beendigung des Mietverhältnisses mit einer jährlichen Abschreibung von einem Prozent („Verwohnung“) zurückbezahlt wird. Bei vielen Miet- und Genossenschaftswohnungen gibt es auch eine „Eigentumsoption“. Diese „Optionswohnungen“ können zwischen dem 10. und dem 15. Mietjahr zu einem dem jeweils aktuellen Marktwert entsprechenden Preis nachträglich gekauft werden. Der bei Wohnungsbezug entrichtete und noch nicht verwohnte Finanzierungsbeitrag wird dem Kaufpreis angerechnet.
Immobilien Wien Impressum Datenschutzbestimmungen In Karte anzeigen
©2014 Gemeinnützige Bau und Siedlungsgesellschaft MIGRA Gesellschaft m.b.h.
created with tsg+ thaler services