das magazin zum AUSGABE MAI 2015 engagiert TEAM UND LEISTUNGEN DER MIGRA IM ÜBERBLICK leistbar NEUES WOHNBAU- PROJEKT SMART-WOHNEN informativ DIE WICHTIGSTEN ZAHLEN UND FAKTEN ZUR MIGRA das magazin zum AUSGABE MAI 2015 engagiert TEAM UND LEISTUNGEN DER MIGRA IM ÜBERBLICK leistbar NEUES WOHNBAU- PROJEKT SMART-WOHNEN informativ DIE WICHTIGSTEN ZAHLEN UND FAKTEN ZUR MIGRA

editorial Die MIGRA ist eine überschaubare Bauverei- nigung. Mit durchschnittlich rund 250 Einhei- ten pro Jahr liegt sie im Ranking der Wiener Wohneinheiten-Produktion um den fünfzehn- ten Platz. Hinsichtlich des Bestandes ist sie mit knapp 6.000 Verwaltungseinheiten eher bescheiden, denn erst seit Mitte der neunziger Jahre wird in nennenswertem Umfang gebaut. Aber die MIGRA fällt immer wieder auf: Etwa mit dem ersten mehrgeschossigen Passivhaus Wiens, mit den stark nachgefragten „Wohn- heim-Apartments für Personen mit vorüber- gehendem Unterbringungsbedarf“ oder mit be- sonders geringen Wohn- und Baukosten. Wei- ters sorgen Details wie Naturdenkmale und Kunst am Bau für Interesse. Daher aktualisiert die MIGRA ihr Magazin aus dem Jahr 2013 und legt es neu auf. Auf diesen Seiten stellen wir die MIGRA allen interessierten Bewohner/-innen und der Fachwelt vor. Viel Spaß mit den migra wohnseiten! Impressum Für den Inhalt verantwortlich: MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. Chefredakteur: Manfred Wasner, Prof. Arch. Bmstr. DI Konzeptionelle Gestaltung und Umsetzung: Reichl und Partner Werbeagentur GmbH Druck: Ueberreuter Stand: Mai 2015. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Gesellschafter: Fonds zur Beratung und Betreuung von Zuwanderern (ZWF) 45 % ARWAG Holding-Aktiengesellschaft 25 % UBG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H. (Erste) 15 % CONSULTATIO HOLDING INTERNATIONAL Wirtschaftsprüfung GmbH 15 % Aufsichtsrat: Mag. Meinhard Eckl (Wirtschaftskammer Wien, Vorsitz) Mag.a Rosa Maria Dopf (ZWF, ARWAG, stv. Vorsitz) Dr. Reinhard Aumann (Erste) Dr. Martin Gillinger (Wirtschaftskammer Wien) KR Stefan Hawla MAS, MBA (ZWF, ARWAG) Mag. Johannes Höhrhan (Industriellenvereinigung) Richard Ondraschek (ÖGB) Mag. Thomas Ritt (Arbeiterkammer Wien) Christian Mitsch und Alexandra Schindler (Betriebsrat) Mitgliedschaften: Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband (GBV) Verein für Wohnbauförderung (VWBF) Forschungsgesellschaft für Wohnen Bauen und Planen (FGW) © Copyright für alle Objekt-Bilder auf der Titelseite und dieser Doppelseite: Manfred Seidl, Wien, Expressiv und Schreiner Kastler. Kontakt Richten Sie Ihre Anfragen bitte an: Telefon +43 1 794 58-119 Fax +43 1 794 58-290 E-Mail info@migra.at www.migra.at Liebe Leser/-innen! editorial Die MIGRA ist eine überschaubare Bauverei- nigung. Mit durchschnittlich rund 250 Einhei- ten pro Jahr liegt sie im Ranking der Wiener Wohneinheiten-Produktion um den fünfzehn- ten Platz. Hinsichtlich des Bestandes ist sie mit knapp 6.000 Verwaltungseinheiten eher bescheiden, denn erst seit Mitte der neunziger Jahre wird in nennenswertem Umfang gebaut. Aber die MIGRA fällt immer wieder auf: Etwa mit dem ersten mehrgeschossigen Passivhaus Wiens, mit den stark nachgefragten „Wohn- heim-Apartments für Personen mit vorüber- gehendem Unterbringungsbedarf“ oder mit be- sonders geringen Wohn- und Baukosten. Wei- ters sorgen Details wie Naturdenkmale und Kunst am Bau für Interesse. Daher aktualisiert die MIGRA ihr Magazin aus dem Jahr 2013 und legt es neu auf. Auf diesen Seiten stellen wir die MIGRA allen interessierten Bewohner/-innen und der Fachwelt vor. Viel Spaß mit den migra wohnseiten! Impressum Für den Inhalt verantwortlich: MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. Chefredakteur: Manfred Wasner, Prof. Arch. Bmstr. DI Konzeptionelle Gestaltung und Umsetzung: Reichl und Partner Werbeagentur GmbH Druck: Ueberreuter Stand: Mai 2015. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Gesellschafter: Fonds zur Beratung und Betreuung von Zuwanderern (ZWF) 45 % ARWAG Holding-Aktiengesellschaft 25 % UBG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H. (Erste) 15 % CONSULTATIO HOLDING INTERNATIONAL Wirtschaftsprüfung GmbH 15 % Aufsichtsrat: Mag. Meinhard Eckl (Wirtschaftskammer Wien, Vorsitz) Mag.a Rosa Maria Dopf (ZWF, ARWAG, stv. Vorsitz) Dr. Reinhard Aumann (Erste) Dr. Martin Gillinger (Wirtschaftskammer Wien) KR Stefan Hawla MAS, MBA (ZWF, ARWAG) Mag. Johannes Höhrhan (Industriellenvereinigung) Richard Ondraschek (ÖGB) Mag. Thomas Ritt (Arbeiterkammer Wien) Christian Mitsch und Alexandra Schindler (Betriebsrat) Mitgliedschaften: Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband (GBV) Verein für Wohnbauförderung (VWBF) Forschungsgesellschaft für Wohnen Bauen und Planen (FGW) © Copyright für alle Objekt-Bilder auf der Titelseite und dieser Doppelseite: Manfred Seidl, Wien, Expressiv und Schreiner Kastler. Kontakt Richten Sie Ihre Anfragen bitte an: Telefon +43 1 794 58-119 Fax +43 1 794 58-290 E-Mail info@migra.at www.migra.at Liebe Leser/-innen!

2 | 3inhalt migra – 2014/2015 Impressum Für den Inhalt verantwortlich: MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. Chefredakteur: Manfred Wasner, Prof. Arch. Bmstr. DI Konzeptionelle Gestaltung und Umsetzung: Reichl und Partner Werbeagentur GmbH Druck: Ueberreuter Stand: Mai 2015. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Gesellschafter: Fonds zur Beratung und Betreuung von Zuwanderern (ZWF) 45 % ARWAG Holding-Aktiengesellschaft 25 % UBG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H. (Erste) 15 % CONSULTATIO HOLDING INTERNATIONAL Wirtschaftsprüfung GmbH 15 % Aufsichtsrat: Mag. Meinhard Eckl (Wirtschaftskammer Wien, Vorsitz) Mag.a Rosa Maria Dopf (ZWF, ARWAG, stv. Vorsitz) Dr. Reinhard Aumann (Erste) Dr. Martin Gillinger (Wirtschaftskammer Wien) KR Stefan Hawla MAS, MBA (ZWF, ARWAG) Mag. Johannes Höhrhan (Industriellenvereinigung) Richard Ondraschek (ÖGB) Mag. Thomas Ritt (Arbeiterkammer Wien) Christian Mitsch und Alexandra Schindler (Betriebsrat) Mitgliedschaften: Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband (GBV) Verein für Wohnbauförderung (VWBF) Forschungsgesellschaft für Wohnen Bauen und Planen (FGW) vorwort 04 Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, Stadtrat Dr. Michael Ludwig, GBV Obmann Mag. Karl Wurm leistungs- überblick 06 Kerngeschäft und Spezialbereiche 16 Bestehende MIGRA- Referenzobjekte 20 MIGRA-Referenz- objekte in Fertigstellung 24 Vorschau auf kommende MIGRA- Referenzobjekte fakten-check 32 Wissenswerte Daten und Fakten epilog 30 Stimmen zur MIGRA im portfolio im fokus im ausblick das team 10 Geschäftsführung und Mitarbeiter/-innen stellen sich vor objektübersicht 15 Alle MIGRA-Objekte auf einen Blick treffpunkt migra 34 Infos zur Veranstaltungsreihe © Schreiner Kastler© Expressiv 2 | 3inhalt migra – 2014/2015 Impressum Für den Inhalt verantwortlich: MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. Chefredakteur: Manfred Wasner, Prof. Arch. Bmstr. DI Konzeptionelle Gestaltung und Umsetzung: Reichl und Partner Werbeagentur GmbH Druck: Ueberreuter Stand: Mai 2015. Vorbehaltlich Satz- und Druckfehler. Gesellschafter: Fonds zur Beratung und Betreuung von Zuwanderern (ZWF) 45 % ARWAG Holding-Aktiengesellschaft 25 % UBG Unternehmensbeteiligungsgesellschaft m.b.H. (Erste) 15 % CONSULTATIO HOLDING INTERNATIONAL Wirtschaftsprüfung GmbH 15 % Aufsichtsrat: Mag. Meinhard Eckl (Wirtschaftskammer Wien, Vorsitz) Mag.a Rosa Maria Dopf (ZWF, ARWAG, stv. Vorsitz) Dr. Reinhard Aumann (Erste) Dr. Martin Gillinger (Wirtschaftskammer Wien) KR Stefan Hawla MAS, MBA (ZWF, ARWAG) Mag. Johannes Höhrhan (Industriellenvereinigung) Richard Ondraschek (ÖGB) Mag. Thomas Ritt (Arbeiterkammer Wien) Christian Mitsch und Alexandra Schindler (Betriebsrat) Mitgliedschaften: Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband (GBV) Verein für Wohnbauförderung (VWBF) Forschungsgesellschaft für Wohnen Bauen und Planen (FGW) vorwort 04 Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner, Stadtrat Dr. Michael Ludwig, GBV Obmann Mag. Karl Wurm leistungs- überblick 06 Kerngeschäft und Spezialbereiche 16 Bestehende MIGRA- Referenzobjekte 20 MIGRA-Referenz- objekte in Fertigstellung 24 Vorschau auf kommende MIGRA- Referenzobjekte fakten-check 32 Wissenswerte Daten und Fakten epilog 30 Stimmen zur MIGRA im portfolio im fokus im ausblick das team 10 Geschäftsführung und Mitarbeiter/-innen stellen sich vor objektübersicht 15 Alle MIGRA-Objekte auf einen Blick treffpunkt migra 34 Infos zur Veranstaltungsreihe © Schreiner Kastler© Expressiv

vorwort Lebensqualität Wien wächst. Innerhalb der kommenden 30 Jahre wird unsere Stadt zu einer 2-Millio- nen-Metropole. Wien wird der wirtschaftliche Anziehungspunkt einer Region sein, die weit über unsere Staatsgrenzen hinausreicht. Weil diese dynamische Stadt vielen Menschen Zukunft, Chancen auf Arbeit und Einkommen verspricht. Damit auch in Zukunft möglichst alle in dieser Stadt am Wohlstand teilhaben können, gilt es eine Reihe von Herausforde- rungen aktiv anzugehen. So brauchen wir auch in Zukunft noch mehr leistbaren Wohn- und Lebens- raum. Die Stadt Wien wird dafür mithilfe der Wohnbauförderung die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Und damit ist der Wiener Wohnbau zugleich ein starker Wirtschaftsmotor, der jährlich tausende Jobs sichert. Wohnen heißt nicht bloß, ein Zuhause zu haben. Wohnen heißt, sich wohl zu fühlen. Das heißt, sich auf eine funktionierende Nahversorgung, auf gute öffentliche Ver- kehrsverbindungen, auf eine reibungslose Müllentsorgung verlassen zu können. Woh- nen in Wien heißt auch: das wahrscheinlich beste Trinkwasser der Welt, eine lückenlose Gesundheitsversorgung und ein ebenso dich- tes Angebot an Kinderbetreuungs- und Bil- dungseinrichtungen zur Verfügung zu haben – kurzum jene Lebensqualität, die Wien seit Jahren zur Nummer eins unter den großen Städten macht. Wohnen heißt aber auch, leistbaren Wohn- raum auf höchstem Qualitätsstandard anzu- bieten. Und so ist dank einer konsequenten Politik Wohnen in Wien im Vergleich zu ande- ren europäischen Metropolen relativ güns- tig geblieben. Leistbares Wohnen steigert wiederum die Kaufkraft, da den Menschen mehr Geld für das Leben und den Konsum übrig bleibt. Die MIGRA Gemeinnützige Wohnungs- ges.m.b.H. ist mit ein Garant dafür, dass in Wien ökologisch, ökonomisch und nachhaltig für die Bewohner/-innen dieser Stadt und für die Zukunft dieser Stadt gebaut wird. Bürgermeister Dr. Michael Häupl vorwort Lebensqualität Wien wächst. Innerhalb der kommenden 30 Jahre wird unsere Stadt zu einer 2-Millio- nen-Metropole. Wien wird der wirtschaftliche Anziehungspunkt einer Region sein, die weit über unsere Staatsgrenzen hinausreicht. Weil diese dynamische Stadt vielen Menschen Zukunft, Chancen auf Arbeit und Einkommen verspricht. Damit auch in Zukunft möglichst alle in dieser Stadt am Wohlstand teilhaben können, gilt es eine Reihe von Herausforde- rungen aktiv anzugehen. So brauchen wir auch in Zukunft noch mehr leistbaren Wohn- und Lebens- raum. Die Stadt Wien wird dafür mithilfe der Wohnbauförderung die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Und damit ist der Wiener Wohnbau zugleich ein starker Wirtschaftsmotor, der jährlich tausende Jobs sichert. Wohnen heißt nicht bloß, ein Zuhause zu haben. Wohnen heißt, sich wohl zu fühlen. Das heißt, sich auf eine funktionierende Nahversorgung, auf gute öffentliche Ver- kehrsverbindungen, auf eine reibungslose Müllentsorgung verlassen zu können. Woh- nen in Wien heißt auch: das wahrscheinlich beste Trinkwasser der Welt, eine lückenlose Gesundheitsversorgung und ein ebenso dich- tes Angebot an Kinderbetreuungs- und Bil- dungseinrichtungen zur Verfügung zu haben – kurzum jene Lebensqualität, die Wien seit Jahren zur Nummer eins unter den großen Städten macht. Wohnen heißt aber auch, leistbaren Wohn- raum auf höchstem Qualitätsstandard anzu- bieten. Und so ist dank einer konsequenten Politik Wohnen in Wien im Vergleich zu ande- ren europäischen Metropolen relativ güns- tig geblieben. Leistbares Wohnen steigert wiederum die Kaufkraft, da den Menschen mehr Geld für das Leben und den Konsum übrig bleibt. Die MIGRA Gemeinnützige Wohnungs- ges.m.b.H. ist mit ein Garant dafür, dass in Wien ökologisch, ökonomisch und nachhaltig für die Bewohner/-innen dieser Stadt und für die Zukunft dieser Stadt gebaut wird. Bürgermeister Dr. Michael Häupl

4 | 5vorwort Verlässlichkeit Kaum eine Metropole in Europa wächst momentan so rasant wie unsere Stadt. Ein Grund für die hohe Attraktivität Wiens ist dabei sicherlich, dass man hier im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten noch kostengünstig und mit hoher Qualität wohnen kann. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines klaren Bekenntnisses und der konse- quenten Politik der Stadt Wien. Nicht möglich wäre dieser Erfolg aber ohne das große Engagement und die professionelle Arbeit unserer gemeinnützigen Wohnbaugenossen- schaften. Denn durch ihre tägliche Arbeit sind sie seit vielen Jahren das Rückgrat des sozialen Wohnbaus in unserer Stadt. Die MIGRA nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, die sie auch dadurch beweist, dass sie gesellschaftliche Verantwortung außerhalb des sozialen Wohnbaus übernimmt: Eine Frauenquote von über 75 % bestätigt das eindrucksvoll. Die MIGRA ist damit langjährige Garantin für Verlässlichkeit, Weitblick und Lebensqualität unserer Stadt. Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner Amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke Wien wächst und dennoch ist das Wohnen und Mieten in unserer Stadt noch immer als leistbar zu bezeichnen. Keine andere vergleichbare europäische Metropole kann auf eine so kontinuierliche Wohnbaupolitik zurückblicken wie wir. Das ist das Geheim- nis des erfolgreichen Wiener Wegs. Auf diesem Weg ist die MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. eine verlässliche Partnerin, die den geförderten Wiener Wohnbau in besonderer Weise prägt. Innovationskraft und Kreativität sind die Kennzeichen der MIGRA. Das Studentenheim in der Molkereistraße feiert heuer sein 10-jähriges Jubiläum. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war es das größte Passivhaus Europas. Mit großem Engagement verfolgt die MIGRA den Bau von Wohnheimen und ermöglicht damit jungen Menschen kostengünstiges Wohnen bei gleichzeitig hohen Qualitäten. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass die MIGRA eine der ersten Bauvereini- gungen ist, die ein Bauvorhaben des neuen Wiener SMART-Wohnbauprogramms mit kleinen, kompakten und kostengünstigen Wohnungen realisiert. Die Fertigstellung des Wohnprojekts in der Simmeringer „Lorenz-Reiter-Straße“ wird 2016 erfolgen. Ich bin sicher, dass die MIGRA auch zukünftig mit richtungsweisenden Projekten überzeugen wird. Darauf freue ich mich für jene Wiener/-innen, die kostengünstig, ökologisch und mit höchster Qualität wohnen wollen. Dr. Michael Ludwig Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung Richtungsweisend Flexibel und gemeinnützig Mag. Karl Wurm Obmann Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband Die Wohnkosten und die Leistbarkeit des Wohnens sind wieder zu einem öffentlichen Top-Thema geworden. Eine der wesentlichen Voraussetzun- gen dafür, dass auch Bezieher/-innen kleiner und mittlerer Einkommen eine erschwingliche Wohnung finden können, ist ein ausreichendes Ange- bot an geförderten Neubauwohnun- gen. Die MIGRA liegt daher mit ihrem seit einigen Jahren – in Relation zum Branchentrend der Gemeinnützigen – überdurchschnittlichen Bauvolu- men, das ein sehr breites typolo- gisches Spektrum vom möblierten Apartment über den großvolumigen Geschossbau bis zum technologisch avancierten Studentenheim im Passivhausstandard umfasst, gold- richtig. Um diese Entwicklung zu prolongieren, bedarf es neben einer ausreichend dotierten Wohnbauför- derung auch „fitter Umsetzer“. Die dafür erforderlichen „Hausaufgaben“ erledigt die MIGRA höchst kom- petent und bringt so durch solides Wirtschaften und ein engagiertes, in- novationsfreudiges Team die besten Voraussetzungen mit, weiterhin für ihre Kundinnen und Kunden Hervor- ragendes leisten zu können. © S ab in e H au sw ir th © P er tr am er 4 | 5vorwort Verlässlichkeit Kaum eine Metropole in Europa wächst momentan so rasant wie unsere Stadt. Ein Grund für die hohe Attraktivität Wiens ist dabei sicherlich, dass man hier im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten noch kostengünstig und mit hoher Qualität wohnen kann. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines klaren Bekenntnisses und der konse- quenten Politik der Stadt Wien. Nicht möglich wäre dieser Erfolg aber ohne das große Engagement und die professionelle Arbeit unserer gemeinnützigen Wohnbaugenossen- schaften. Denn durch ihre tägliche Arbeit sind sie seit vielen Jahren das Rückgrat des sozialen Wohnbaus in unserer Stadt. Die MIGRA nimmt hier eine Vorreiterrolle ein, die sie auch dadurch beweist, dass sie gesellschaftliche Verantwortung außerhalb des sozialen Wohnbaus übernimmt: Eine Frauenquote von über 75 % bestätigt das eindrucksvoll. Die MIGRA ist damit langjährige Garantin für Verlässlichkeit, Weitblick und Lebensqualität unserer Stadt. Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner Amtsführende Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke Wien wächst und dennoch ist das Wohnen und Mieten in unserer Stadt noch immer als leistbar zu bezeichnen. Keine andere vergleichbare europäische Metropole kann auf eine so kontinuierliche Wohnbaupolitik zurückblicken wie wir. Das ist das Geheim- nis des erfolgreichen Wiener Wegs. Auf diesem Weg ist die MIGRA Gemeinnützige Wohnungsges.m.b.H. eine verlässliche Partnerin, die den geförderten Wiener Wohnbau in besonderer Weise prägt. Innovationskraft und Kreativität sind die Kennzeichen der MIGRA. Das Studentenheim in der Molkereistraße feiert heuer sein 10-jähriges Jubiläum. Zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung war es das größte Passivhaus Europas. Mit großem Engagement verfolgt die MIGRA den Bau von Wohnheimen und ermöglicht damit jungen Menschen kostengünstiges Wohnen bei gleichzeitig hohen Qualitäten. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass die MIGRA eine der ersten Bauvereini- gungen ist, die ein Bauvorhaben des neuen Wiener SMART-Wohnbauprogramms mit kleinen, kompakten und kostengünstigen Wohnungen realisiert. Die Fertigstellung des Wohnprojekts in der Simmeringer „Lorenz-Reiter-Straße“ wird 2016 erfolgen. Ich bin sicher, dass die MIGRA auch zukünftig mit richtungsweisenden Projekten überzeugen wird. Darauf freue ich mich für jene Wiener/-innen, die kostengünstig, ökologisch und mit höchster Qualität wohnen wollen. Dr. Michael Ludwig Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung Richtungsweisend Flexibel und gemeinnützig Mag. Karl Wurm Obmann Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen – Revisionsverband Die Wohnkosten und die Leistbarkeit des Wohnens sind wieder zu einem öffentlichen Top-Thema geworden. Eine der wesentlichen Voraussetzun- gen dafür, dass auch Bezieher/-innen kleiner und mittlerer Einkommen eine erschwingliche Wohnung finden können, ist ein ausreichendes Ange- bot an geförderten Neubauwohnun- gen. Die MIGRA liegt daher mit ihrem seit einigen Jahren – in Relation zum Branchentrend der Gemeinnützigen – überdurchschnittlichen Bauvolu- men, das ein sehr breites typolo- gisches Spektrum vom möblierten Apartment über den großvolumigen Geschossbau bis zum technologisch avancierten Studentenheim im Passivhausstandard umfasst, gold- richtig. Um diese Entwicklung zu prolongieren, bedarf es neben einer ausreichend dotierten Wohnbauför- derung auch „fitter Umsetzer“. Die dafür erforderlichen „Hausaufgaben“ erledigt die MIGRA höchst kom- petent und bringt so durch solides Wirtschaften und ein engagiertes, in- novationsfreudiges Team die besten Voraussetzungen mit, weiterhin für ihre Kundinnen und Kunden Hervor- ragendes leisten zu können. © S ab in e H au sw ir th © P er tr am er

leistungs- überblick Wohnen und wohlfühlen Spezialbereiche der migra: Errichtung und Betrieb möblierter Wohnheim-Apartments REFERENZOBJEKTE: AM KABELWERK/WITTMAYERGASSE 9-11 (SEITE 23), MUTHGASSE Kostengünstiges Wohnen REFERENZOBJEKTE: VIER PLUS/GISELA-LEGATH- GASSE 8-10 (SEITE 21), SMART PLUS/LORENZ- REITER-STRASSE 1 (SEITE 25) Gemeinschaftliches Wohnen REFERENZOBJEKT: SEESTERN/GISELA-LEGATH-GASSE 5 (SEITE 20) Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen REFERENZOBJEKT IN PLANUNG: INSTITUT KEIL & KOMIT SCHULE, HEIGERLEINSTRASSE 43 (SEITE 26) Altbausanierung REFERENZOBJEKT: HOFZEILE 15 (SEITE 17) Denkmalschutz REFERENZOBJEKT: SCHLOSS LIESING/JOSEF- KUTSCHA-GASSE 1A (SEITE 27) Integration REFERENZOBJEKT: SCHWEIDLGASSE 36-38 (SEITE 18) Passivhaus-Technik REFERENZOBJEKTE: MOLKEREISTRASSE 1 (SEITE 16), AM KABELWERK/WITTMAYERGASSE 9-11 (SEITE 23) Umweltschutz REFERENZOBJEKTE: SEESTERN/GISELA-LEGATH-GASSE 5 (SEITE 20), VIER PLUS/GISELA-LEGATH-GASSE 8-10 (SEITE 21) Kunst und Kultur REFERENZOBJEKTE: MUSIKSCHULE IM SCHLOSS LIESING (SEITE 27), LICHTINSTALLATION MUTHGASSE Natur REFERENZOBJEKT: BAUMHAUS/FLORIDSDORFER HAUPTSTRASSE 33 (SEITE 17) Bereits seit 1951 kann man auf den Namen MIGRA bauen – denn damals wurde sie als „Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft St. Marein GmbH“ mit Sitz in Hafendorf in der Steiermark gegründet. 1974 wurde der damalige Gebäudebestand ins Eigentum der GESFÖ übertragen. Seit 1984 ist der Zuwanderer-Fonds Gesellschafter, der Sitz der Gesellschaft in Wien und der Name „MIGRA“. Seit Ende 2014 führt sie den heutigen, gestrafften Firmennamen. Kerngeschäft der MIGRA ist die Errichtung, Vergabe und Verwaltung von Wohnungen in Wien und im Wiener Umland. Die Ver- gabe erfolgt vorwiegend in geförderter Options-Miete. Darüber hinaus sind auch „SMART-“, „Superförderungs-“ und frei finanzierte Miete sowie gefördertes und frei finanziertes Wohnungseigentum möglich. Eine Sonderstellung nimmt die MIGRA im Bereich besonderer Wohnbau-Projekte ein. Sie ist ein verlässlicher Partner, der sich im Interesse von Mensch und Umwelt auf wich- tige Wohnbau-Aufgaben spezialisiert hat. migra-Eigentumswohnungen Lediglich 3 % der MIGRA-Wohneinheiten sind als Eigentumswohnungen konzipiert worden. Sie befinden sich an den Adressen Marilaun- gasse, Baranygasse, Hofzeile, Gerhard-Bron- ner-Straße und Sandauergasse. Dies geschah jeweils anlassbezogen als Ausnahme gegen- über dem Kerngeschäft. Infolge der gesetzli- chen Wohnungseigentums-Option geförderter Mietwohnungen mit Finanzierungsbeitrag nach 10 Jahren wird allerdings Jahr für Jahr an mehreren Dutzend Wohnungen Eigentum begründet. Viele Menschen schätzen dies und betrachten es als „Ansparmodell“. Die Gebäu- debetreuung der MIGRA konnte sich gut auf die nunmehr aus Eigentum und Miete „gemischten“ Objekte einstellen. migra-Lokale Neben klassischen Geschäftslokalen wie dem Verbrauchermarkt in der Stättermayergasse und der Apotheke in der Nisselgasse bietet die MIGRA überwiegend Lokale für andere Zwecke: So zum Beispiel die Sporteinrichtun- gen Auf der Schmelz, die Beratungsstellen in der Schweidlgasse und der „Kagraner Spange“, die Musikschule im Schloss Liesing, die Betreuungseinrichtungen für behinderte Menschen in der Maria-Rekker-Gasse und der Römergasse sowie die Musik-Studios in der Seitenberggasse. leistungs- überblick Wohnen und wohlfühlen Spezialbereiche der migra: Errichtung und Betrieb möblierter Wohnheim-Apartments REFERENZOBJEKTE: AM KABELWERK/WITTMAYERGASSE 9-11 (SEITE 23), MUTHGASSE Kostengünstiges Wohnen REFERENZOBJEKTE: VIER PLUS/GISELA-LEGATH- GASSE 8-10 (SEITE 21), SMART PLUS/LORENZ- REITER-STRASSE 1 (SEITE 25) Gemeinschaftliches Wohnen REFERENZOBJEKT: SEESTERN/GISELA-LEGATH-GASSE 5 (SEITE 20) Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen REFERENZOBJEKT IN PLANUNG: INSTITUT KEIL & KOMIT SCHULE, HEIGERLEINSTRASSE 43 (SEITE 26) Altbausanierung REFERENZOBJEKT: HOFZEILE 15 (SEITE 17) Denkmalschutz REFERENZOBJEKT: SCHLOSS LIESING/JOSEF- KUTSCHA-GASSE 1A (SEITE 27) Integration REFERENZOBJEKT: SCHWEIDLGASSE 36-38 (SEITE 18) Passivhaus-Technik REFERENZOBJEKTE: MOLKEREISTRASSE 1 (SEITE 16), AM KABELWERK/WITTMAYERGASSE 9-11 (SEITE 23) Umweltschutz REFERENZOBJEKTE: SEESTERN/GISELA-LEGATH-GASSE 5 (SEITE 20), VIER PLUS/GISELA-LEGATH-GASSE 8-10 (SEITE 21) Kunst und Kultur REFERENZOBJEKTE: MUSIKSCHULE IM SCHLOSS LIESING (SEITE 27), LICHTINSTALLATION MUTHGASSE Natur REFERENZOBJEKT: BAUMHAUS/FLORIDSDORFER HAUPTSTRASSE 33 (SEITE 17) Bereits seit 1951 kann man auf den Namen MIGRA bauen – denn damals wurde sie als „Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft St. Marein GmbH“ mit Sitz in Hafendorf in der Steiermark gegründet. 1974 wurde der damalige Gebäudebestand ins Eigentum der GESFÖ übertragen. Seit 1984 ist der Zuwanderer-Fonds Gesellschafter, der Sitz der Gesellschaft in Wien und der Name „MIGRA“. Seit Ende 2014 führt sie den heutigen, gestrafften Firmennamen. Kerngeschäft der MIGRA ist die Errichtung, Vergabe und Verwaltung von Wohnungen in Wien und im Wiener Umland. Die Ver- gabe erfolgt vorwiegend in geförderter Options-Miete. Darüber hinaus sind auch „SMART-“, „Superförderungs-“ und frei finanzierte Miete sowie gefördertes und frei finanziertes Wohnungseigentum möglich. Eine Sonderstellung nimmt die MIGRA im Bereich besonderer Wohnbau-Projekte ein. Sie ist ein verlässlicher Partner, der sich im Interesse von Mensch und Umwelt auf wich- tige Wohnbau-Aufgaben spezialisiert hat. migra-Eigentumswohnungen Lediglich 3 % der MIGRA-Wohneinheiten sind als Eigentumswohnungen konzipiert worden. Sie befinden sich an den Adressen Marilaun- gasse, Baranygasse, Hofzeile, Gerhard-Bron- ner-Straße und Sandauergasse. Dies geschah jeweils anlassbezogen als Ausnahme gegen- über dem Kerngeschäft. Infolge der gesetzli- chen Wohnungseigentums-Option geförderter Mietwohnungen mit Finanzierungsbeitrag nach 10 Jahren wird allerdings Jahr für Jahr an mehreren Dutzend Wohnungen Eigentum begründet. Viele Menschen schätzen dies und betrachten es als „Ansparmodell“. Die Gebäu- debetreuung der MIGRA konnte sich gut auf die nunmehr aus Eigentum und Miete „gemischten“ Objekte einstellen. migra-Lokale Neben klassischen Geschäftslokalen wie dem Verbrauchermarkt in der Stättermayergasse und der Apotheke in der Nisselgasse bietet die MIGRA überwiegend Lokale für andere Zwecke: So zum Beispiel die Sporteinrichtun- gen Auf der Schmelz, die Beratungsstellen in der Schweidlgasse und der „Kagraner Spange“, die Musikschule im Schloss Liesing, die Betreuungseinrichtungen für behinderte Menschen in der Maria-Rekker-Gasse und der Römergasse sowie die Musik-Studios in der Seitenberggasse.

6 | 7 leistungs- überblick wohnbau, der sich am Menschen orientiert Vom Studenten-Apartment über betreutes Wohnen bis hin zu geförderten Options-Mietwoh- nungen mit spektakulärer Architektur: Die MIGRA bietet Vielfalt. Was alle Objekte vereint, ist die Tatsache, dass Wohnträume wahr gemacht werden – und das zu vertretbaren Kosten. Wohnen nach Wunsch Klostergarten, Kraygasse 94-96, 1220 Wien Ein Teil des Grundes war früher Garten des südlich benachbarten ehemaligen Klosters. Der Garten-Trakt enthält 26 geförderte Op- tions-Mietwohnungen, der Straßentrakt ein gefördertes Wohnheim. Hier gibt es 34 Wohn- heim-Apartments, die größer sind als üblich, lediglich mit Kleinküchen möbliert und geeignet für „betreutes Wohnen“ in Kooperation mit dem Samariterbund. Die Praxis zeigt, dass das Be- treuungsangebot, zumindest bis heute, überwie- gend nicht angenommen wird. Besonderheit: Die apsisartig gestaltete Schallschutzwand gegen- über dem nördlich benachbarten Gastgarten des „Napoleon“-Wirts. Das Projekt nach Plänen der Architekten Liselotte und Friedrich Peretti wurde von der PORR bis 2008 umgesetzt. Mitten im Grünen Auf der Schmelz 10 und 12, 1150 Wien Im Baurecht der Bundesimmobiliengesellschaft BIG sind seit dem Wintersemester 2013 die ASKÖ-Wien-Sportanlagen, die 206 geförder- ten STUWO-Studenten-Apartments und die 74 Apartments der MIGRA in Betrieb. Die Anlage ersetzt die bereits desolaten Plattenbauten aus den Sechzigern und wurde von der STRABAG nach Plänen von Professor Dr. Peter Czernins „Werkstatt Grinzing“ errichtet. © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n 6 | 7 leistungs- überblick wohnbau, der sich am Menschen orientiert Vom Studenten-Apartment über betreutes Wohnen bis hin zu geförderten Options-Mietwoh- nungen mit spektakulärer Architektur: Die MIGRA bietet Vielfalt. Was alle Objekte vereint, ist die Tatsache, dass Wohnträume wahr gemacht werden – und das zu vertretbaren Kosten. Wohnen nach Wunsch Klostergarten, Kraygasse 94-96, 1220 Wien Ein Teil des Grundes war früher Garten des südlich benachbarten ehemaligen Klosters. Der Garten-Trakt enthält 26 geförderte Op- tions-Mietwohnungen, der Straßentrakt ein gefördertes Wohnheim. Hier gibt es 34 Wohn- heim-Apartments, die größer sind als üblich, lediglich mit Kleinküchen möbliert und geeignet für „betreutes Wohnen“ in Kooperation mit dem Samariterbund. Die Praxis zeigt, dass das Be- treuungsangebot, zumindest bis heute, überwie- gend nicht angenommen wird. Besonderheit: Die apsisartig gestaltete Schallschutzwand gegen- über dem nördlich benachbarten Gastgarten des „Napoleon“-Wirts. Das Projekt nach Plänen der Architekten Liselotte und Friedrich Peretti wurde von der PORR bis 2008 umgesetzt. Mitten im Grünen Auf der Schmelz 10 und 12, 1150 Wien Im Baurecht der Bundesimmobiliengesellschaft BIG sind seit dem Wintersemester 2013 die ASKÖ-Wien-Sportanlagen, die 206 geförder- ten STUWO-Studenten-Apartments und die 74 Apartments der MIGRA in Betrieb. Die Anlage ersetzt die bereits desolaten Plattenbauten aus den Sechzigern und wurde von der STRABAG nach Plänen von Professor Dr. Peter Czernins „Werkstatt Grinzing“ errichtet. © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n

STRABAG AG, Donau-City- Str. 9, 1220 Wien, Tel. +43 1 22422-0 Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann. Die STRABAG-Gruppe ist mit einer Leistung von rund € 14 Mrd. und jährlich mehr als 15.000 Projekten einer der führenden europäischen Technologiekonzerne für Baudienstleistungen. Unser Angebot deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab – möglich gemacht durch das Know-how und das Engagement unserer 73.000 Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter, die als ein großes Team auch komplexe Bau- vorhaben durch perfekte Abläufe termin- und qualitätsgerecht sowie zum besten Preis realisieren. www.strabag.com Intelligentes Bauen eröffnet Perspektiven Das ist www.porr-group.com PORR! Ob im Hoch- oder Tiefbau – bei jedem Projekt beweist die PORR kreative Planung und Ent- wicklung ebenso wie bautechnisch perfekte Ausführung. So schreibt sie seit mehr als 145  Jahren heimische und internationale Baugeschichte. Mit ihrem Auftragsbestand von rund EUR 4,1 Mrd. ist die PORR auch für die kommenden J ahre bestens aufgestellt. Der Konzern bietet damit erfreu liche Pers- pektiven – für Mitarbeiter, Kunden und Part- ner und natürlich auch Aktionäre. Denn mit ihrer Strategie des intelligenten Wachs- tums ist die PORR im In- und Ausland nachhaltig erfolgreich. Eurogate St. Marx, Wien STRABAG AG, Donau-City- Str. 9, 1220 Wien, Tel. +43 1 22422-0 Weil Erfolg nur im Miteinander entstehen kann. Die STRABAG-Gruppe ist mit einer Leistung von rund € 14 Mrd. und jährlich mehr als 15.000 Projekten einer der führenden europäischen Technologiekonzerne für Baudienstleistungen. Unser Angebot deckt die gesamte Bauwertschöpfungskette ab – möglich gemacht durch das Know-how und das Engagement unserer 73.000 Mit- arbeiterinnen und Mitarbeiter, die als ein großes Team auch komplexe Bau- vorhaben durch perfekte Abläufe termin- und qualitätsgerecht sowie zum besten Preis realisieren. www.strabag.com Intelligentes Bauen eröffnet Perspektiven Das ist www.porr-group.com PORR! Ob im Hoch- oder Tiefbau – bei jedem Projekt beweist die PORR kreative Planung und Ent- wicklung ebenso wie bautechnisch perfekte Ausführung. So schreibt sie seit mehr als 145  Jahren heimische und internationale Baugeschichte. Mit ihrem Auftragsbestand von rund EUR 4,1 Mrd. ist die PORR auch für die kommenden J ahre bestens aufgestellt. Der Konzern bietet damit erfreu liche Pers- pektiven – für Mitarbeiter, Kunden und Part- ner und natürlich auch Aktionäre. Denn mit ihrer Strategie des intelligenten Wachs- tums ist die PORR im In- und Ausland nachhaltig erfolgreich. Eurogate St. Marx, Wien

8 | 9 leistungs- überblick Geniale Architekturlösung Vorgartenstraße 221, 1020 Wien Die eindrucksvolle Antwort des Architekten Walter Stelzhammer auf die Frage, wie „durch- bindende“ Wohnungen zwischen der relativ lauten Vorgartenstraße im Süden und dem ruhigen Garten im Norden mit möglichst wenig Stiegenhäusern herstellbar sind! Die Jury der Bauträger-Wettbewerbe würdigte dies, indem die MIGRA aus einer Fülle von Bewerbern den Zuschlag erhielt. Die Wohnzimmer sind einein- halb Geschosse hoch und sorgen für die beson- dere Attraktivität. Universale/Alpine konnte die 175 geförderten Options-Mietwohnungen an der Stelle der ehemaligen Wilhelms-Kaserne 2009 finalisieren. Direkt beim Erholungsgebiet Wohnen am Laaer Wald, Moselgasse 10-14, 1100 Wien Architekt Ernst Hoffmann ist ein Garant für spektakuläre, wohnliche und kostengünsti- ge Häuser. Diese Anlage mit 78 geförderten Options-Mietwohnungen ist kennzeichnend dafür. Gemeinsam mit NEUES LEBEN wurde der Zuschlag in einem Bauträger-Wettbewerbsver- fahren erzielt, die Fertigstellung durch die PORR erfolgte 2007. Zentrale Lage U-3-Eck, Goldschlagstraße 54/ Stättermayergasse 13, 1150 Wien Es mag überraschen: Aber im 15. Bezirk, genauer gesagt in Rudolfsheim, gibt es exzellen- te Plätze zum Leben. Das Gebäude befindet sich in Hanglage an Baumalleen, die U-Bahnstation ist vor der Tür, ein Lebensmittel-Markt gleich im benachbarten MIGRA-Wohnheim. Nach Plänen von Frank und Partner stellte die PORR 2013 die 29 geförderten Mietwohnungen auf Baurechtsgrund fertig. © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n © R üd ig er E tt l 8 | 9 leistungs- überblick Geniale Architekturlösung Vorgartenstraße 221, 1020 Wien Die eindrucksvolle Antwort des Architekten Walter Stelzhammer auf die Frage, wie „durch- bindende“ Wohnungen zwischen der relativ lauten Vorgartenstraße im Süden und dem ruhigen Garten im Norden mit möglichst wenig Stiegenhäusern herstellbar sind! Die Jury der Bauträger-Wettbewerbe würdigte dies, indem die MIGRA aus einer Fülle von Bewerbern den Zuschlag erhielt. Die Wohnzimmer sind einein- halb Geschosse hoch und sorgen für die beson- dere Attraktivität. Universale/Alpine konnte die 175 geförderten Options-Mietwohnungen an der Stelle der ehemaligen Wilhelms-Kaserne 2009 finalisieren. Direkt beim Erholungsgebiet Wohnen am Laaer Wald, Moselgasse 10-14, 1100 Wien Architekt Ernst Hoffmann ist ein Garant für spektakuläre, wohnliche und kostengünsti- ge Häuser. Diese Anlage mit 78 geförderten Options-Mietwohnungen ist kennzeichnend dafür. Gemeinsam mit NEUES LEBEN wurde der Zuschlag in einem Bauträger-Wettbewerbsver- fahren erzielt, die Fertigstellung durch die PORR erfolgte 2007. Zentrale Lage U-3-Eck, Goldschlagstraße 54/ Stättermayergasse 13, 1150 Wien Es mag überraschen: Aber im 15. Bezirk, genauer gesagt in Rudolfsheim, gibt es exzellen- te Plätze zum Leben. Das Gebäude befindet sich in Hanglage an Baumalleen, die U-Bahnstation ist vor der Tür, ein Lebensmittel-Markt gleich im benachbarten MIGRA-Wohnheim. Nach Plänen von Frank und Partner stellte die PORR 2013 die 29 geförderten Mietwohnungen auf Baurechtsgrund fertig. © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n © R üd ig er E tt l

„Wohnung“ als Zentrum des sozialen und individuellen Lebens, leistbar, behaglich und hervorragend ange- bunden: So etwas zu schaffen und zu verwalten, ist unsere tägliche Herausforderung. Diese Herausforde- rung wird allgemein als schwierig angesehen: In unserer Vorstellung von einem Paradies sind ja Woh- nungen weder notwendig noch vorhanden. Dies zeigt: „Glücklich“ kann eine Wohnung niemanden machen. „Zufrieden“ sollten die darin Wohnenden aber immer sein! Ob dies im Einzelfall gelingt, zeigt der Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie mit den Wohnungs-Bewerberinnen und -Bewerbern: Strahlen die Augen, dann ist es gelungen – und das freut uns! Blitzen die Augen, dann ist es nicht gelungen – und das freut uns ganz und gar nicht! Sollte das Eine oder Andere so gelungen sein, dass es von Anderen nach- geahmt wird, dann ist das eine besondere Freude. Die MIGRA-Familie – zu der ich mit dem nun achtzehnten Jahr nahezu die Hälfte meiner Zeit im Wohnungswe- sen gehöre – ist mit erfreulichem Engagement bei der Sache und stolz auf das Erreichte. Das Strahlen in den Augen das team migra-Geschäftsführung Ich freue mich, dass wir Ihnen 2015 eine „neue MIGRA“ präsentieren können. Neu – eigentlich gestrafft – ist nicht nur der Firmenwortlaut, wir haben auch unseren Außenauftritt mit dem neuen Logo und dem druckfrisch vorliegenden Magazin modernisiert sowie die Home- page einem Facelifting unterzogen. Nicht neu hingegen ist unser Leitgedanke und da- mit verbunden das Engagement, Visionen zum Thema Wohnen zu entwickeln, innovativen, qualitätsvollen und leistbaren Wohnraum zu schaffen und damit eine mög- lichst hohe Wohnzufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden zu erreichen. Die sehr gute Auslastung unserer verschiedenen Wohnformen lässt uns vermuten, dass wir einen guten Weg eingeschlagen haben. Die best- mögliche Umsetzung von Wohnprojekten nicht nur im Rahmen der Wohnbauförderung ist eine Herausforde- rung, der wir uns auch in der Zukunft gerne stellen. Unsere bisherigen Erfahrungen nutzen wir für unsere neuen Projekte. Wir freuen uns auf die künftigen Auf- gaben, die uns mit Bauträger-Wettbewerben, Auswahl- und Bewerbungsverfahren gestellt werden – denn das MIGRA-Team setzt sein Motto „WOHNEN. FÜHLEN. LEBEN.“ auch weiterhin voller Elan in die Tat um! Regina Feistritzer Geschäftsführerin der MIGRA Manfred Wasner Prof. Arch. Bmstr. DI Geschäftsführer der MIGRA Motiviert in die Zukunft „Wohnung“ als Zentrum des sozialen und individuellen Lebens, leistbar, behaglich und hervorragend ange- bunden: So etwas zu schaffen und zu verwalten, ist unsere tägliche Herausforderung. Diese Herausforde- rung wird allgemein als schwierig angesehen: In unserer Vorstellung von einem Paradies sind ja Woh- nungen weder notwendig noch vorhanden. Dies zeigt: „Glücklich“ kann eine Wohnung niemanden machen. „Zufrieden“ sollten die darin Wohnenden aber immer sein! Ob dies im Einzelfall gelingt, zeigt der Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie mit den Wohnungs-Bewerberinnen und -Bewerbern: Strahlen die Augen, dann ist es gelungen – und das freut uns! Blitzen die Augen, dann ist es nicht gelungen – und das freut uns ganz und gar nicht! Sollte das Eine oder Andere so gelungen sein, dass es von Anderen nach- geahmt wird, dann ist das eine besondere Freude. Die MIGRA-Familie – zu der ich mit dem nun achtzehnten Jahr nahezu die Hälfte meiner Zeit im Wohnungswe- sen gehöre – ist mit erfreulichem Engagement bei der Sache und stolz auf das Erreichte. Das Strahlen in den Augen das team migra-Geschäftsführung Ich freue mich, dass wir Ihnen 2015 eine „neue MIGRA“ präsentieren können. Neu – eigentlich gestrafft – ist nicht nur der Firmenwortlaut, wir haben auch unseren Außenauftritt mit dem neuen Logo und dem druckfrisch vorliegenden Magazin modernisiert sowie die Home- page einem Facelifting unterzogen. Nicht neu hingegen ist unser Leitgedanke und da- mit verbunden das Engagement, Visionen zum Thema Wohnen zu entwickeln, innovativen, qualitätsvollen und leistbaren Wohnraum zu schaffen und damit eine mög- lichst hohe Wohnzufriedenheit unserer Kundinnen und Kunden zu erreichen. Die sehr gute Auslastung unserer verschiedenen Wohnformen lässt uns vermuten, dass wir einen guten Weg eingeschlagen haben. Die best- mögliche Umsetzung von Wohnprojekten nicht nur im Rahmen der Wohnbauförderung ist eine Herausforde- rung, der wir uns auch in der Zukunft gerne stellen. Unsere bisherigen Erfahrungen nutzen wir für unsere neuen Projekte. Wir freuen uns auf die künftigen Auf- gaben, die uns mit Bauträger-Wettbewerben, Auswahl- und Bewerbungsverfahren gestellt werden – denn das MIGRA-Team setzt sein Motto „WOHNEN. FÜHLEN. LEBEN.“ auch weiterhin voller Elan in die Tat um! Regina Feistritzer Geschäftsführerin der MIGRA Manfred Wasner Prof. Arch. Bmstr. DI Geschäftsführer der MIGRA Motiviert in die Zukunft

10 | 11 das team migra-Entwicklung Um die Liegenschafts-Beschaffung, die Planung und die Errichtung der MIGRA-Häuser nimmt sich in der Regel Geschäftsführer DI Manfred Wasner persönlich an. Dabei wird er von Prokurist DI Alfred Petritz – seinem Stell- vertreter und voraussichtlichen Nachfolger – unterstützt. DI Alfred Petritz organisiert die Teilnahme an den Bauträger-Wettbewerben des Wohnfonds sowie an Auswahl- und Bieterverfahren. Er vertritt die MIGRA gegenüber dem Grundstücksbeirat der Wiener Wohnbauförderung und erstellt die Vorlagen an diesen Beirat. Das Vertragswerk, die Finanzierung sowie die Abwicklung aller mit der Wohnbauförderung im Zusammenhang stehenden Agenden werden von Geschäftsführerin Regina Feistritzer betreut. Neue Wege beschreiten DI Alfred Petritz Prokurist Erstmals durfte ich die Philosophie der MIGRA in der Projektentwick- lungsphase beim Bauträger-Wett- bewerbsprojekt am ehemaligen Nordbahnhofgelände Bauplatz 15B (siehe dazu Referenzobjekt Seite 18) erleben. Die große Aufgabe, kosten- günstigen Wohnraum zu errichten – und zwar kombiniert mit sozialen und nachhaltigen Konzepten –, wur- de im Vorfeld fächerübergreifend geplant. Mit dem Ergebnis, dass die Wettbewerbsjury von diesem Pro- jekt überzeugt werden konnte. Die MIGRA wird sich auch bei zukünftigen Projekten nicht davor scheuen, neue Wege zu beschreiten, um dem gesellschaftlichen An- spruch und den damit verbundenen Herausforderungen an leistbares Wohnen in Wien gerecht zu werden. Ich freue mich darauf, mit dem Team der MIGRA und seiner gelebten Phi- losophie die zukünftigen Aufgaben in Angriff zu nehmen. mitarbeiter/-innen männlich weiblich 2009 2010 2011 2012 2013 2014 5 6 5 5 5 6 14 14 13 14 16 18 Das MIGRA-Team wird kontinuierlich vergrößert und verzeichnet eine erfreulich hohe Frauenquote. 10 | 11 das team migra-Entwicklung Um die Liegenschafts-Beschaffung, die Planung und die Errichtung der MIGRA-Häuser nimmt sich in der Regel Geschäftsführer DI Manfred Wasner persönlich an. Dabei wird er von Prokurist DI Alfred Petritz – seinem Stell- vertreter und voraussichtlichen Nachfolger – unterstützt. DI Alfred Petritz organisiert die Teilnahme an den Bauträger-Wettbewerben des Wohnfonds sowie an Auswahl- und Bieterverfahren. Er vertritt die MIGRA gegenüber dem Grundstücksbeirat der Wiener Wohnbauförderung und erstellt die Vorlagen an diesen Beirat. Das Vertragswerk, die Finanzierung sowie die Abwicklung aller mit der Wohnbauförderung im Zusammenhang stehenden Agenden werden von Geschäftsführerin Regina Feistritzer betreut. Neue Wege beschreiten DI Alfred Petritz Prokurist Erstmals durfte ich die Philosophie der MIGRA in der Projektentwick- lungsphase beim Bauträger-Wett- bewerbsprojekt am ehemaligen Nordbahnhofgelände Bauplatz 15B (siehe dazu Referenzobjekt Seite 18) erleben. Die große Aufgabe, kosten- günstigen Wohnraum zu errichten – und zwar kombiniert mit sozialen und nachhaltigen Konzepten –, wur- de im Vorfeld fächerübergreifend geplant. Mit dem Ergebnis, dass die Wettbewerbsjury von diesem Pro- jekt überzeugt werden konnte. Die MIGRA wird sich auch bei zukünftigen Projekten nicht davor scheuen, neue Wege zu beschreiten, um dem gesellschaftlichen An- spruch und den damit verbundenen Herausforderungen an leistbares Wohnen in Wien gerecht zu werden. Ich freue mich darauf, mit dem Team der MIGRA und seiner gelebten Phi- losophie die zukünftigen Aufgaben in Angriff zu nehmen. mitarbeiter/-innen männlich weiblich 2009 2010 2011 2012 2013 2014 5 6 5 5 5 6 14 14 13 14 16 18 Das MIGRA-Team wird kontinuierlich vergrößert und verzeichnet eine erfreulich hohe Frauenquote.

das team Für die Behebung von Gebrechen, Mängeln und Abnützungen, für die Übernahmen und laufenden Kontrollen sowie für überschaubare Neubau-Aufgaben sind die Techniker Christian Mitsch, Stefan Lenz und Ing. Norbert Honay zuständig. Katrin Weber obliegt die Aufsicht über den Verwaltungs- Bereich der MIGRA. In der Regel funktioniert der technische Dienst prompt und in bestem Einverneh- men mit den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern. Wenn es sich um umfangreichere Neu- bau-, Erhaltungs- und Instandsetzungs-Arbeiten handelt, wird oft zusätzlich die ARWAG Bauträger GmbH für Planung und Bauaufsicht herangezogen. Den technischen Dienst im Inneren der MIGRA- Apartment-Häuser übernimmt der Zuwanderer-Fonds. Damit alles reibungslos läuft. Wirtschaftliche Gebäudeverwaltung Mag. Daniel Neuner Tanja Aigner Hier geht es nicht nur um die Verrechnung der Mieten und die Abrechnung der Betriebskosten: Auch Versammlungen für Wohnungseigentümer/-innen und Mieter/-innen müssen organisiert und deren Ergebnisse umgesetzt werden. Es sind viele Fragen zu beantworten. Mag. Daniel Neuner – unser Jurist – und seine Mitarbeiterinnen Tanja Aigner, Elvira Steininger und Julia Frischauf erledigen dies kompetent, rasch und freundlich. Immer bestens organisiert. Technische Gebäudeverwaltung Elvira Steininger Julia Frischauf Christian Mitsch Stefan Lenz Ing. Norbert Honay Katrin Weber das team Für die Behebung von Gebrechen, Mängeln und Abnützungen, für die Übernahmen und laufenden Kontrollen sowie für überschaubare Neubau-Aufgaben sind die Techniker Christian Mitsch, Stefan Lenz und Ing. Norbert Honay zuständig. Katrin Weber obliegt die Aufsicht über den Verwaltungs- Bereich der MIGRA. In der Regel funktioniert der technische Dienst prompt und in bestem Einverneh- men mit den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohnern. Wenn es sich um umfangreichere Neu- bau-, Erhaltungs- und Instandsetzungs-Arbeiten handelt, wird oft zusätzlich die ARWAG Bauträger GmbH für Planung und Bauaufsicht herangezogen. Den technischen Dienst im Inneren der MIGRA- Apartment-Häuser übernimmt der Zuwanderer-Fonds. Damit alles reibungslos läuft. Wirtschaftliche Gebäudeverwaltung Mag. Daniel Neuner Tanja Aigner Hier geht es nicht nur um die Verrechnung der Mieten und die Abrechnung der Betriebskosten: Auch Versammlungen für Wohnungseigentümer/-innen und Mieter/-innen müssen organisiert und deren Ergebnisse umgesetzt werden. Es sind viele Fragen zu beantworten. Mag. Daniel Neuner – unser Jurist – und seine Mitarbeiterinnen Tanja Aigner, Elvira Steininger und Julia Frischauf erledigen dies kompetent, rasch und freundlich. Immer bestens organisiert. Technische Gebäudeverwaltung Elvira Steininger Julia Frischauf Christian Mitsch Stefan Lenz Ing. Norbert Honay Katrin Weber

12 | 13 das team In allen größeren Anlagen der MIGRA gibt es Hausbetreuer/- innen. Es hat sich gezeigt, dass die verschiedenen Probleme, die in solchen Anlagen fallweise auftreten, sehr rasch gelöst werden können, wenn unsere Hausbetreuer/-innen vor Ort sind. Im Bild als Beispiel und pars pro toto: Günter Reisenberger von der Wohnanlage „Klostergarten“ in Wien 22, Kraygasse 94-96. Rechnungswesen Alexandra Schindler Daniela Scheder Die vielfältigen Aspekte der Gewinn- und Verlust-Rechnung, der Geba- rungsrichtlinien für gemeinnützige Bauvereinigungen und der Wohn- bau-Finanzierung sind nur außerhalb der Rechnungswesen-Abteilung ein Geheimnis. Die Verbandsprüfer/-innen finden in der Regel gut vorbereitete Unterlagen vor. Prokuristin Alexandra Schindler und ihre Mitarbeiterinnen Daniela Scheder und Vanessa Trappl bewältigen ihre verantwortungsvolle Aufgabe fachkundig, genau und mit Übersicht. Durchblick bei Daten und Gesetzen. Frischer Wind Alexandra Schindler Prokuristin Der deutliche Aufwärtstrend der letzten Jahre (siehe dazu Grafik Bilanzkennzahlen auf Seite 33) erfordert auch Anpassungen in der internen Abwicklung. Dazu zählen insbesondere die Neuorganisation in den einzelnen Abteilungen, zu- sätzliche Mitarbeiter/-innen und die Neugestaltung unserer Homepage. Durch diese Maßnahmen und das bewährte MIGRA-Teamworking sehe ich uns für die Herausforderung in dieser spannenden Wachstumsphase gut gerüstet. migra vor Ort Vanessa Trappl Günter Reisenberger Stellvertretend für alle Hausbetreuer/-innen: 12 | 13 das team In allen größeren Anlagen der MIGRA gibt es Hausbetreuer/- innen. Es hat sich gezeigt, dass die verschiedenen Probleme, die in solchen Anlagen fallweise auftreten, sehr rasch gelöst werden können, wenn unsere Hausbetreuer/-innen vor Ort sind. Im Bild als Beispiel und pars pro toto: Günter Reisenberger von der Wohnanlage „Klostergarten“ in Wien 22, Kraygasse 94-96. Rechnungswesen Alexandra Schindler Daniela Scheder Die vielfältigen Aspekte der Gewinn- und Verlust-Rechnung, der Geba- rungsrichtlinien für gemeinnützige Bauvereinigungen und der Wohn- bau-Finanzierung sind nur außerhalb der Rechnungswesen-Abteilung ein Geheimnis. Die Verbandsprüfer/-innen finden in der Regel gut vorbereitete Unterlagen vor. Prokuristin Alexandra Schindler und ihre Mitarbeiterinnen Daniela Scheder und Vanessa Trappl bewältigen ihre verantwortungsvolle Aufgabe fachkundig, genau und mit Übersicht. Durchblick bei Daten und Gesetzen. Frischer Wind Alexandra Schindler Prokuristin Der deutliche Aufwärtstrend der letzten Jahre (siehe dazu Grafik Bilanzkennzahlen auf Seite 33) erfordert auch Anpassungen in der internen Abwicklung. Dazu zählen insbesondere die Neuorganisation in den einzelnen Abteilungen, zu- sätzliche Mitarbeiter/-innen und die Neugestaltung unserer Homepage. Durch diese Maßnahmen und das bewährte MIGRA-Teamworking sehe ich uns für die Herausforderung in dieser spannenden Wachstumsphase gut gerüstet. migra vor Ort Vanessa Trappl Günter Reisenberger Stellvertretend für alle Hausbetreuer/-innen:

Sei es Erstvergabe oder Wiedervermietung, sei es Miete oder Eigentum, sei es gefördert oder frei finanziert: Prokuristin Claudia Wiesner und ihre Mit- arbeiterinnen Regina Linke und Mag.a Sylvia Grabherr stehen für alle Woh- nungs-Fälle zur Verfügung. Fachkundige Beratung und genügend Zeit dafür sind selbstverständlich. Die Wohnheim-Apartments der MIGRA werden vom Zuwanderer-Fonds (im Nachbarhaus Schlachthausgasse 29, 1. Stock) betreut. Dort übernehmen – unter der Leitung des Geschäftsführers KR Stefan Hawla MAS, MBA – Silvia Mathias, Alexandra Matula und Daniel Katadzic die Beratung und Vergabe. Bei Anfragen zu Geschäftslokalen steht in der Regel Geschäftsführerin Regina Feistritzer persönlich zur Verfügung. Hier bleibt keine Frage offen. das team Wohnungsinformation Wohnen und wohlfühlen Claudia Wiesner Prokuristin In der MIGRA darf ich meinen Teil dazu beitragen, Wohnwünsche bestmöglich zu erfüllen. Durch meine Aufgabe in der Wohnungsinformation sind mir die Bedürfnisse der Kun- dinnen und Kunden bekannt und es ist der MIGRA ein Anliegen, auf diese einzugehen. Individuelle Beratung und Betreuung sind für uns selbst- verständlich – wir nehmen uns ge- nügend Zeit. Für unsere Wohnungs- werber/-innen muss „alles passen“: hohe Lebens- und Wohnqualität zu erschwinglichen Preisen sowie das Rundum-Service. Die Vielfalt unserer Projekte beweist genau das – bei der MIGRA stehen die Vorstellungen und Interessen der Wohnungssu- chenden und die Zufriedenheit der Bewohner/-innen im Vordergrund. Nicht nur das unmittelbare Wohnen ist uns wichtig, sondern auch das Wohlgefühl unserer Mieter/-innen und Eigentümer/-innen liegt uns am Herzen. Wohnen, fühlen, leben – wir (alle, die mit uns gemeinsam arbeiten) schaffen funktionellen, leistbaren Wohnraum, in dem sich die Menschen wohlfühlen, verlässlich betreut werden und zufrieden leben. Darauf will sich die MIGRA auch in Zukunft konzentrieren. migra-Assistenz Unsere Assistentinnen sind nicht nur die erste Anlaufstelle und „Dreh- scheibe“ der MIGRA: Auch alle Angelegenheiten unserer Bewohner/-innen, die nicht der speziellen Fachkompetenz in den Bereichen Wohnungsin- formation, Verrechnung und Technik bedürfen, werden von Karin Reichel, Jennifer Haller und Nicole Schwarcz erledigt. Ohne ihr Engagement und ihr Geschick in der Mediation wäre das nicht möglich. Die guten Seelen der MIGRA. Karin Reichel Jennifer Haller Nicole Schwarcz Claudia Wiesner Regina Linke Mag.a Sylvia Grabherr Sei es Erstvergabe oder Wiedervermietung, sei es Miete oder Eigentum, sei es gefördert oder frei finanziert: Prokuristin Claudia Wiesner und ihre Mit- arbeiterinnen Regina Linke und Mag.a Sylvia Grabherr stehen für alle Woh- nungs-Fälle zur Verfügung. Fachkundige Beratung und genügend Zeit dafür sind selbstverständlich. Die Wohnheim-Apartments der MIGRA werden vom Zuwanderer-Fonds (im Nachbarhaus Schlachthausgasse 29, 1. Stock) betreut. Dort übernehmen – unter der Leitung des Geschäftsführers KR Stefan Hawla MAS, MBA – Silvia Mathias, Alexandra Matula und Daniel Katadzic die Beratung und Vergabe. Bei Anfragen zu Geschäftslokalen steht in der Regel Geschäftsführerin Regina Feistritzer persönlich zur Verfügung. Hier bleibt keine Frage offen. das team Wohnungsinformation Wohnen und wohlfühlen Claudia Wiesner Prokuristin In der MIGRA darf ich meinen Teil dazu beitragen, Wohnwünsche bestmöglich zu erfüllen. Durch meine Aufgabe in der Wohnungsinformation sind mir die Bedürfnisse der Kun- dinnen und Kunden bekannt und es ist der MIGRA ein Anliegen, auf diese einzugehen. Individuelle Beratung und Betreuung sind für uns selbst- verständlich – wir nehmen uns ge- nügend Zeit. Für unsere Wohnungs- werber/-innen muss „alles passen“: hohe Lebens- und Wohnqualität zu erschwinglichen Preisen sowie das Rundum-Service. Die Vielfalt unserer Projekte beweist genau das – bei der MIGRA stehen die Vorstellungen und Interessen der Wohnungssu- chenden und die Zufriedenheit der Bewohner/-innen im Vordergrund. Nicht nur das unmittelbare Wohnen ist uns wichtig, sondern auch das Wohlgefühl unserer Mieter/-innen und Eigentümer/-innen liegt uns am Herzen. Wohnen, fühlen, leben – wir (alle, die mit uns gemeinsam arbeiten) schaffen funktionellen, leistbaren Wohnraum, in dem sich die Menschen wohlfühlen, verlässlich betreut werden und zufrieden leben. Darauf will sich die MIGRA auch in Zukunft konzentrieren. migra-Assistenz Unsere Assistentinnen sind nicht nur die erste Anlaufstelle und „Dreh- scheibe“ der MIGRA: Auch alle Angelegenheiten unserer Bewohner/-innen, die nicht der speziellen Fachkompetenz in den Bereichen Wohnungsin- formation, Verrechnung und Technik bedürfen, werden von Karin Reichel, Jennifer Haller und Nicole Schwarcz erledigt. Ohne ihr Engagement und ihr Geschick in der Mediation wäre das nicht möglich. Die guten Seelen der MIGRA. Karin Reichel Jennifer Haller Nicole Schwarcz Claudia Wiesner Regina Linke Mag.a Sylvia Grabherr

14 | 15 migra-Objekte im Überblick objekt- übersicht im portfolio im fokus im ausblick Bestehende MIGRA-Objekte, die bereits in Betrieb sind und sich großer Beliebtheit erfreuen. Attraktive Projekte, die sich gerade in der Fertigstellungs-Phase befinden oder kürzlich finalisiert wurden. migra-Objekte Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen einen Auszug unserer MIGRA-Objekte. Im Sinne der Übersichtlichkeit werden diese Referenzen in drei Kategorien unterteilt: Detaillierte Infos über die MIGRA und ihre Objekte finden Sie auch auf www.migra.at Das bringt die nahe Zukunft: Vielversprechende Objekte, die aktuell gebaut und in den nächsten Jahren übergeben werden. Objekte migra – im portfolio Objekte migra – im fokus Objekte migra – im ausblick NÖ, STETTEN 14 | 15 migra-Objekte im Überblick objekt- übersicht im portfolio im fokus im ausblick Bestehende MIGRA-Objekte, die bereits in Betrieb sind und sich großer Beliebtheit erfreuen. Attraktive Projekte, die sich gerade in der Fertigstellungs-Phase befinden oder kürzlich finalisiert wurden. migra-Objekte Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen einen Auszug unserer MIGRA-Objekte. Im Sinne der Übersichtlichkeit werden diese Referenzen in drei Kategorien unterteilt: Detaillierte Infos über die MIGRA und ihre Objekte finden Sie auch auf www.migra.at Das bringt die nahe Zukunft: Vielversprechende Objekte, die aktuell gebaut und in den nächsten Jahren übergeben werden. Objekte migra – im portfolio Objekte migra – im fokus Objekte migra – im ausblick NÖ, STETTEN

im portfolio Vorreiter bei Passivhäusern Molkereistraße 1, 1020 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 133 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2005 Bauführer: UNIVERSALE HOCHBAU WIEN Architektur: BAUMSCHLAGER EBERLE P.ARC ZT GESMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG In der Heizsaison 2005/2006 war das Studentenheim im Wohnpark Molkerei- straße das erste und einzige geförderte Passivhaus Wiens. Und es ist nach wie vor Ziel vieler Exkursionen aus dem In- und Ausland. Generalmieter ist der OeAD. Das Architektenduo Baumschlager & Eberle hat mit dem prämierten Projekt ein Vorbild für weitere Generationen von Passivhäusern geschaffen. Für die gelungene Ausführung war die leider nicht mehr existierende Universale/ Alpine verantwortlich. International gedacht Mag. Günther Jedliczka Geschäftsführer | CEO des OeAD Die OeAD-Wohnraumverwaltung trägt durch das Errichten von Stu- dentengästehäusern nach Passiv- baustandard dazu bei, die Idee des ökologischen Bauens und Wohnens durch die positiven Erfahrungen der internationalen Studierenden von Österreich in die ganze Welt zu tragen. Die MIGRA realisierte für die OeAD-Wohnraumverwaltung im Jahr 2005 das weltweit erste neu errichtete Studentenheim in Passivhausbauweise in der Mol- kereistraße. Basierend auf diesem ersten Erfolg werden heute 2.500 internationale Studierende pro Jahr in einem OeAD-Gästehaus nach Passivhausstandards unterge- bracht. Die Studierenden finden in hohem Maße Gefallen an dem guten Raumklima und loben die minimale Pollenbelastung. Post-Occupancy-Evaluation Univ. Prof. Arch. Dr. Martin Treberspurg Leiter der Arbeitsgruppe Ressourcenorientier- tes Bauen an der BOKU Wien, Geschäftsführer Treberspurg & Partner Architekten ZT GmbH mit DI Roman Smutny, Senior Researcher BOKU Wien Hält das Passivhauskonzept, was es verspricht und fühlen sich die Bewohner/-innen wohl? Diese Frage stellten sich die Arbeitsgruppe Ressourcenorientiertes Bauen der BOKU Wien und die FGW im Rahmen einer von der Wiener Wohnbauforschung geförderten Post-Occupan- cy-Evaluation. Die Ergebnisse zeigten, dass das Gebäude von den Studierenden sehr geschätzt wird und eine erfreuliche Energieperformance aufweist. Jährlich werden rund 40.000 Euro an Heizkosten und rund 100 Tonnen an CO2-Emissi- onen eingespart. Seither lässt die OeAD-Wohn- raumverwaltung jedes neue Studentenheim im Passivhausstandard errichten, wobei die neuesten Projekte auch Plusenergie-Standard erreichten. Weitere Infos: www.wohnbauforschung.at WIENER WOHNBAU PREIS 2009, NEUBAU – DIES IST ERST DIE 2. AUSZEICHNUNG, DIE JEMALS AN EIN GEFÖR- DERTES WOHNBAU-PROJEKT VERGEBEN WURDE AUSGE- ZEICHNET im portfolio Vorreiter bei Passivhäusern Molkereistraße 1, 1020 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 133 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2005 Bauführer: UNIVERSALE HOCHBAU WIEN Architektur: BAUMSCHLAGER EBERLE P.ARC ZT GESMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG In der Heizsaison 2005/2006 war das Studentenheim im Wohnpark Molkerei- straße das erste und einzige geförderte Passivhaus Wiens. Und es ist nach wie vor Ziel vieler Exkursionen aus dem In- und Ausland. Generalmieter ist der OeAD. Das Architektenduo Baumschlager & Eberle hat mit dem prämierten Projekt ein Vorbild für weitere Generationen von Passivhäusern geschaffen. Für die gelungene Ausführung war die leider nicht mehr existierende Universale/ Alpine verantwortlich. International gedacht Mag. Günther Jedliczka Geschäftsführer | CEO des OeAD Die OeAD-Wohnraumverwaltung trägt durch das Errichten von Stu- dentengästehäusern nach Passiv- baustandard dazu bei, die Idee des ökologischen Bauens und Wohnens durch die positiven Erfahrungen der internationalen Studierenden von Österreich in die ganze Welt zu tragen. Die MIGRA realisierte für die OeAD-Wohnraumverwaltung im Jahr 2005 das weltweit erste neu errichtete Studentenheim in Passivhausbauweise in der Mol- kereistraße. Basierend auf diesem ersten Erfolg werden heute 2.500 internationale Studierende pro Jahr in einem OeAD-Gästehaus nach Passivhausstandards unterge- bracht. Die Studierenden finden in hohem Maße Gefallen an dem guten Raumklima und loben die minimale Pollenbelastung. Post-Occupancy-Evaluation Univ. Prof. Arch. Dr. Martin Treberspurg Leiter der Arbeitsgruppe Ressourcenorientier- tes Bauen an der BOKU Wien, Geschäftsführer Treberspurg & Partner Architekten ZT GmbH mit DI Roman Smutny, Senior Researcher BOKU Wien Hält das Passivhauskonzept, was es verspricht und fühlen sich die Bewohner/-innen wohl? Diese Frage stellten sich die Arbeitsgruppe Ressourcenorientiertes Bauen der BOKU Wien und die FGW im Rahmen einer von der Wiener Wohnbauforschung geförderten Post-Occupan- cy-Evaluation. Die Ergebnisse zeigten, dass das Gebäude von den Studierenden sehr geschätzt wird und eine erfreuliche Energieperformance aufweist. Jährlich werden rund 40.000 Euro an Heizkosten und rund 100 Tonnen an CO2-Emissi- onen eingespart. Seither lässt die OeAD-Wohn- raumverwaltung jedes neue Studentenheim im Passivhausstandard errichten, wobei die neuesten Projekte auch Plusenergie-Standard erreichten. Weitere Infos: www.wohnbauforschung.at WIENER WOHNBAU PREIS 2009, NEUBAU – DIES IST ERST DIE 2. AUSZEICHNUNG, DIE JEMALS AN EIN GEFÖR- DERTES WOHNBAU-PROJEKT VERGEBEN WURDE AUSGE- ZEICHNET

16 | 17 Wohnvielfalt im portfolio Bauart: ALTBAUSANIERUNG Anzahl der Einheiten: 6 MIETWOHNUNGEN, 33 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2010 Bauführer: GLOBAL BAU M&R GMBH Architektur: DI JOHANNES BIEBER Finanzierung: ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG Das in den fünfziger Jahren nach Plänen des Architekten Kurt Hlaweniczka von der Gemeinde Wien errichtete Haus in 1190 Wien, Hofzeile 15 wurde angekauft und bis 2010 einer umfassenden frei finanzierten Sanierung unterzogen. Heute gibt es dort 6 Miet- und 33 Eigentumswohnungen. Hofzeile 15, 1190 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 48 MIETWOHNUNGEN, 2 LOKALE, 1 BÜRO Fertigstellung: 2010 Bauführer: PORR PROJEKT UND HOCHBAU AG Architektur: PODSEDENSEK ZT Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, RAIFFEISEN BAUSPARKASSE GESELLSCHAFT M.B.H. „Baumhaus“ wird diese Wohnhausanlage mit den Hauseingängen Floridsdorfer Hauptstraße 33, Wolfsschanzengasse 15 und Pichelwan- gergasse 32 genannt. Die Trakte bilden einen Straßenhof beidseits der Baumgruppe mit dem Naturdenkmal „ginkgo biloba“ und der Säulen- eiche. Die vom Architekten Peter Podsedensek geplante geförderte Wohnanlage, die auch zwei Lokale und ein Büro beherbergt, wurde von der PORR 2010 fertiggestellt. Baumhaus, Floridsdorfer Hauptstraße 33, 1210 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n 16 | 17 Wohnvielfalt im portfolio Bauart: ALTBAUSANIERUNG Anzahl der Einheiten: 6 MIETWOHNUNGEN, 33 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2010 Bauführer: GLOBAL BAU M&R GMBH Architektur: DI JOHANNES BIEBER Finanzierung: ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG Das in den fünfziger Jahren nach Plänen des Architekten Kurt Hlaweniczka von der Gemeinde Wien errichtete Haus in 1190 Wien, Hofzeile 15 wurde angekauft und bis 2010 einer umfassenden frei finanzierten Sanierung unterzogen. Heute gibt es dort 6 Miet- und 33 Eigentumswohnungen. Hofzeile 15, 1190 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 48 MIETWOHNUNGEN, 2 LOKALE, 1 BÜRO Fertigstellung: 2010 Bauführer: PORR PROJEKT UND HOCHBAU AG Architektur: PODSEDENSEK ZT Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, RAIFFEISEN BAUSPARKASSE GESELLSCHAFT M.B.H. „Baumhaus“ wird diese Wohnhausanlage mit den Hauseingängen Floridsdorfer Hauptstraße 33, Wolfsschanzengasse 15 und Pichelwan- gergasse 32 genannt. Die Trakte bilden einen Straßenhof beidseits der Baumgruppe mit dem Naturdenkmal „ginkgo biloba“ und der Säulen- eiche. Die vom Architekten Peter Podsedensek geplante geförderte Wohnanlage, die auch zwei Lokale und ein Büro beherbergt, wurde von der PORR 2010 fertiggestellt. Baumhaus, Floridsdorfer Hauptstraße 33, 1210 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n © M an fr ed S ei dl , W ie n

im portfolio Interkulturelles Wohnen Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 99 MIETWOHNUNGEN, 1 WOHNGEMEINSCHAFT, 2 BÜROS Fertigstellung: 2013 Bauführer: ARGE PORR/ALPINE Architektur: HOFFMANN - JANZ ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, LANDES- HYPOTHEKENBANK STEIERMARK AG 30 der insgesamt 99 geförderten Woh- nungen in diesem Wohnhaus sind für anerkannte Asylantinnen und Asylan- ten bestimmt. Organisatorisches Rückgrat dafür ist das nur 200 Meter entfernte Integrationshaus, welches im Objekt zudem eine Beratungsstelle betreibt. Das von Hoffmann - Janz geplante Projekt ging als Sieger aus dem Bauträger-Wettbewerb hervor. Es ist das erste aus einer Reihe von „Kostenoptimierten Wohnhäusern“, die zeigen, wie weit der Gestal- tungs-Spielraum trotz Minimierung des Materialaufwands reicht. Die PORR stellte das Gebäude 2013 fertig. Schweidlgasse 36-38, 1020 Wien SIEGER IM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2010 AUSGE- ZEICHNET Das Prinzip KOWO Anfang 2009 entwickelte die MIGRA das KOWO-System. Die Abkürzung KOWO steht für „Kostenoptimierte Wohnhäuser“ und bedeutet, dass mit minimiertem Materialaufwand – etwa für Außenhaut, Leitungen und Bewehrungen – bei gleicher Qualität gebaut wird. Das erste nach KOWO geplante und errichtete Wohnhaus befindet sich in der Schweidlgas- se 36-38. Die laufenden Projekte Wohnwürfel, City Gate, Vier Plus und Lorenz-Reiter-Straße folgen dieser Entwicklung und zeigen, welche Mög- lichkeiten es trotz optimierter Kosten gibt. Weiters beweisen sie, dass selbst bei freier Finanzierung eine sozial verträgliche Miete möglich ist. © M an fr ed S ei dl , W ie n Wohnzufriedenheit DIin Michaela Trojan Geschäftsführerin des Wohnfonds Wien Die MIGRA leistet wesentliche Beiträge zum sozialen Wohnbau. Besonders beachtenswert ist die Vielseitigkeit ihrer Projekte, mit denen alle Bevölkerungsschichten angesprochen und mit attraktivem Wohnraum versorgt werden. Gerade in den letzten Jahren sind herausra- gende Projekte fertiggestellt worden, wie jenes in der Schweidlgasse am Nordbahnhofareal: Es beinhaltet eine Beratungsstelle für Asylwer- ber/-innen und Flüchtlinge, eine sozialpädagogische Wohngemein- schaft, eine Beratung zur Wohn- und Integrationsbegleitung (Projekt „Kosmopolis“) sowie 30 Wohnungen, die an Flüchtlinge und wohnungs- lose Migrantinnen und Migranten vergeben wurden. Erwähnenswert ist auch das Engagement der MIGRA in der Seestadt Aspern: Hier werden leistbare Wohnungen, auch für ehemals Obdachlose, sowie gemein- schaftliches Wohnen realisiert. Und in der Lorenz-Reiter-Straße wird aktuell eines der ersten Projekte mit SMART-Wohnungen gebaut. Dieses breite Spektrum ist eine wesentliche Basis dafür, dass sich unterschied- lichste Menschen in ihren neuen Wohnungen wohlfühlen können. Dafür möchte ich seitens des Wohn- fonds Wien herzlich danken. im portfolio Interkulturelles Wohnen Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 99 MIETWOHNUNGEN, 1 WOHNGEMEINSCHAFT, 2 BÜROS Fertigstellung: 2013 Bauführer: ARGE PORR/ALPINE Architektur: HOFFMANN - JANZ ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, LANDES- HYPOTHEKENBANK STEIERMARK AG 30 der insgesamt 99 geförderten Woh- nungen in diesem Wohnhaus sind für anerkannte Asylantinnen und Asylan- ten bestimmt. Organisatorisches Rückgrat dafür ist das nur 200 Meter entfernte Integrationshaus, welches im Objekt zudem eine Beratungsstelle betreibt. Das von Hoffmann - Janz geplante Projekt ging als Sieger aus dem Bauträger-Wettbewerb hervor. Es ist das erste aus einer Reihe von „Kostenoptimierten Wohnhäusern“, die zeigen, wie weit der Gestal- tungs-Spielraum trotz Minimierung des Materialaufwands reicht. Die PORR stellte das Gebäude 2013 fertig. Schweidlgasse 36-38, 1020 Wien SIEGER IM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2010 AUSGE- ZEICHNET Das Prinzip KOWO Anfang 2009 entwickelte die MIGRA das KOWO-System. Die Abkürzung KOWO steht für „Kostenoptimierte Wohnhäuser“ und bedeutet, dass mit minimiertem Materialaufwand – etwa für Außenhaut, Leitungen und Bewehrungen – bei gleicher Qualität gebaut wird. Das erste nach KOWO geplante und errichtete Wohnhaus befindet sich in der Schweidlgas- se 36-38. Die laufenden Projekte Wohnwürfel, City Gate, Vier Plus und Lorenz-Reiter-Straße folgen dieser Entwicklung und zeigen, welche Mög- lichkeiten es trotz optimierter Kosten gibt. Weiters beweisen sie, dass selbst bei freier Finanzierung eine sozial verträgliche Miete möglich ist. © M an fr ed S ei dl , W ie n Wohnzufriedenheit DIin Michaela Trojan Geschäftsführerin des Wohnfonds Wien Die MIGRA leistet wesentliche Beiträge zum sozialen Wohnbau. Besonders beachtenswert ist die Vielseitigkeit ihrer Projekte, mit denen alle Bevölkerungsschichten angesprochen und mit attraktivem Wohnraum versorgt werden. Gerade in den letzten Jahren sind herausra- gende Projekte fertiggestellt worden, wie jenes in der Schweidlgasse am Nordbahnhofareal: Es beinhaltet eine Beratungsstelle für Asylwer- ber/-innen und Flüchtlinge, eine sozialpädagogische Wohngemein- schaft, eine Beratung zur Wohn- und Integrationsbegleitung (Projekt „Kosmopolis“) sowie 30 Wohnungen, die an Flüchtlinge und wohnungs- lose Migrantinnen und Migranten vergeben wurden. Erwähnenswert ist auch das Engagement der MIGRA in der Seestadt Aspern: Hier werden leistbare Wohnungen, auch für ehemals Obdachlose, sowie gemein- schaftliches Wohnen realisiert. Und in der Lorenz-Reiter-Straße wird aktuell eines der ersten Projekte mit SMART-Wohnungen gebaut. Dieses breite Spektrum ist eine wesentliche Basis dafür, dass sich unterschied- lichste Menschen in ihren neuen Wohnungen wohlfühlen können. Dafür möchte ich seitens des Wohn- fonds Wien herzlich danken.

18 | 19 Außergewöhnliche Wohnheime im portfolio Erfolgreiche Kooperation Arch. DIin Sne Veselinovic An der U-Bahnstation Kagraner Platz entstand ein neues, vielfältig nutzbares Stadtquartier. Mit MIGRA und ÖVW konnte ich den markanten, dynamischen Hauptbaukörper, die „Spange“, samt vorgelagerten Punkthäusern realisieren. Die MIGRA ist für 111 Wohnheim-Apartments zur vorübergehenden Unterbringung, Büros und lokale Versorger verantwortlich, ÖVW für Wohnungen und Kindergarten. Die ursprünglich konzipierte Multifunktionalität des Städte- bauprojektes wurde durch die Idee der Wohn- heim-Apartments noch innovativ erweitert. Die MIGRA erwies sich als hochprofessioneller und erfahrener Auftraggeber und Partner dafür. Ich freue mich, dass unser gemeinsames, ambitioniertes Projekt 2011 fertiggestellt und damit neuerlich ein Zeichen für die Qualität und Leistungsfähigkeit der MIGRA gesetzt werden konnte. Hochhaus Neue Donau, Wagramer Straße 4, 1220 Wien Kagraner Spange, Wagramer Straße 147, 1220 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 128 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2002 Bauführer: ARGE UNIVERSALE/ LANG&MENHOFER/ALPINE Architektur: HARRY SEIDLER & ASSOCIATES/MOSER ARCHITEKTEN Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, BANK AUSTRIA CREDITANSTALT TREUHAND, BAWAG P.S.K. In den sieben Geschossen unterhalb der Loggien-Zone im allseits bekannten „Hochhaus Neue Donau“ befinden sich 128 geförderte und möblierte Wohnheim-Apartments der MIGRA. Die ARGE Universale/Lang&Menhofer/Alpine finalisierte das Vorhaben im Jahr 2002 nach Plänen des inzwischen verstor- benen Star-Architekten Harry Seidler. FIXSTARTER IM BAUTRÄ- GER-WETTBEWERBSVER- FAHREN 2009, ZUSCHLAG IM AUSWAHLVERFAHREN DER WIENER LINIEN 2008 AUSGE- ZEICHNET © M an fr ed S ei dl , W ie n © H ar ry S ei dl er & A ss oc ia te s Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 111 WOHNHEIM-APARTMENTS, 3 LOKALE, 4 BÜROS/ORDINATIONEN Fertigstellung: 2013 Bauführer: MISCHEK SYSTEMBAU GMBH Architektur: SNE VESELINOVIC ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, RAIFFEISEN LANDESBANK NÖ-WIEN AG Um eine Fixstarter-Position im Bauträger-Wettbewerbsverfahren zu erhalten, musste sich die MIGRA im Auswahlverfahren der Wiener Linien qualifizieren. Die STRABAG realisierte den luftigen Gedanken. 2011 wurde das spektakuläre Wohnheim mit Lokalen und Büros direkt an der U1-Station Kagraner Platz eröffnet. (Weiteres dazu auf Seite 30) 18 | 19 Außergewöhnliche Wohnheime im portfolio Erfolgreiche Kooperation Arch. DIin Sne Veselinovic An der U-Bahnstation Kagraner Platz entstand ein neues, vielfältig nutzbares Stadtquartier. Mit MIGRA und ÖVW konnte ich den markanten, dynamischen Hauptbaukörper, die „Spange“, samt vorgelagerten Punkthäusern realisieren. Die MIGRA ist für 111 Wohnheim-Apartments zur vorübergehenden Unterbringung, Büros und lokale Versorger verantwortlich, ÖVW für Wohnungen und Kindergarten. Die ursprünglich konzipierte Multifunktionalität des Städte- bauprojektes wurde durch die Idee der Wohn- heim-Apartments noch innovativ erweitert. Die MIGRA erwies sich als hochprofessioneller und erfahrener Auftraggeber und Partner dafür. Ich freue mich, dass unser gemeinsames, ambitioniertes Projekt 2011 fertiggestellt und damit neuerlich ein Zeichen für die Qualität und Leistungsfähigkeit der MIGRA gesetzt werden konnte. Hochhaus Neue Donau, Wagramer Straße 4, 1220 Wien Kagraner Spange, Wagramer Straße 147, 1220 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 128 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2002 Bauführer: ARGE UNIVERSALE/ LANG&MENHOFER/ALPINE Architektur: HARRY SEIDLER & ASSOCIATES/MOSER ARCHITEKTEN Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, BANK AUSTRIA CREDITANSTALT TREUHAND, BAWAG P.S.K. In den sieben Geschossen unterhalb der Loggien-Zone im allseits bekannten „Hochhaus Neue Donau“ befinden sich 128 geförderte und möblierte Wohnheim-Apartments der MIGRA. Die ARGE Universale/Lang&Menhofer/Alpine finalisierte das Vorhaben im Jahr 2002 nach Plänen des inzwischen verstor- benen Star-Architekten Harry Seidler. FIXSTARTER IM BAUTRÄ- GER-WETTBEWERBSVER- FAHREN 2009, ZUSCHLAG IM AUSWAHLVERFAHREN DER WIENER LINIEN 2008 AUSGE- ZEICHNET © M an fr ed S ei dl , W ie n © H ar ry S ei dl er & A ss oc ia te s Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 111 WOHNHEIM-APARTMENTS, 3 LOKALE, 4 BÜROS/ORDINATIONEN Fertigstellung: 2013 Bauführer: MISCHEK SYSTEMBAU GMBH Architektur: SNE VESELINOVIC ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, RAIFFEISEN LANDESBANK NÖ-WIEN AG Um eine Fixstarter-Position im Bauträger-Wettbewerbsverfahren zu erhalten, musste sich die MIGRA im Auswahlverfahren der Wiener Linien qualifizieren. Die STRABAG realisierte den luftigen Gedanken. 2011 wurde das spektakuläre Wohnheim mit Lokalen und Büros direkt an der U1-Station Kagraner Platz eröffnet. (Weiteres dazu auf Seite 30)

im fokus Individueller Stil Eine Einladung der Stumpf-Gruppe: Die MIGRA möge sich um einen „förderbaren“ Kaufpreis einkaufen und in der Parklandschaft über dem Einkaufszentrum an der U-Bahnstation eines der Wohnhäuser errichten – wofür allerdings keine Förderung zur Verfügung steht. Architekt Peter Scheifinger hat das KOWO-Konzept der MIGRA variiert. Es ist nun die Grundlage für die benachbarten Häuser von GPA und EBG. Die 80 Wohnungen im Wohnungseigentum und in Options-Miete wurden von Voitl im April 2015 fertiggestellt. City Gate, Sandauergasse 4, 1210 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 27 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: DIPL. ING. WILHELM SEDLAK GESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: 1:1 ARCHITEKTUR BAYER UND ZILKER BAUKÜNSTLER OG Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, ERSTE BANK DER OESTERREICHISCHEN SPARKASSEN AG Nicht am Wettbewerb teilnehmen und trotz- dem zum Zug kommen – wie geht das? Ganz einfach: Die Baugruppe „Seestern“ hatte den Zuschlag erhalten und war auf der Suche nach einem gemeinnützigen Investor auf die MIGRA gestoßen. Das rechtlich als Wohnheim eingestufte und geförderte Haus mit größerer Raumhöhe will nicht jene 60 % der Wohnungs- bewerber/-innen ansprechen, für die niedrige Wohnkosten am wichtigsten sind. Sondern jene 40 %, für die das eigene Zuhause gleichsam ein Hobby ist, in das viel Liebe gesteckt wird. Seestern, Gisela-Legath- Gasse 5, 1220 Wien © V is ua lis ie ru ng : C sa ja R aj na i ÖFFENTLICHE AUSZEICH- NUNG BEIM ÖGNB 2014, ZUSCHLAG „GEMEINSCHAFT- LICHES WOHNEN“ AUSGE- ZEICHNET Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 16 MIETWOHNUNGEN, 64 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2015 Bauführer: VOITL & CO. BAUGESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: SCHEIFINGER + PARTNER ZTG Finanzierung: UNICREDIT BANK AUSTRIA AG © M an fr ed S ei dl , W ie n im fokus Individueller Stil Eine Einladung der Stumpf-Gruppe: Die MIGRA möge sich um einen „förderbaren“ Kaufpreis einkaufen und in der Parklandschaft über dem Einkaufszentrum an der U-Bahnstation eines der Wohnhäuser errichten – wofür allerdings keine Förderung zur Verfügung steht. Architekt Peter Scheifinger hat das KOWO-Konzept der MIGRA variiert. Es ist nun die Grundlage für die benachbarten Häuser von GPA und EBG. Die 80 Wohnungen im Wohnungseigentum und in Options-Miete wurden von Voitl im April 2015 fertiggestellt. City Gate, Sandauergasse 4, 1210 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 27 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: DIPL. ING. WILHELM SEDLAK GESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: 1:1 ARCHITEKTUR BAYER UND ZILKER BAUKÜNSTLER OG Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, ERSTE BANK DER OESTERREICHISCHEN SPARKASSEN AG Nicht am Wettbewerb teilnehmen und trotz- dem zum Zug kommen – wie geht das? Ganz einfach: Die Baugruppe „Seestern“ hatte den Zuschlag erhalten und war auf der Suche nach einem gemeinnützigen Investor auf die MIGRA gestoßen. Das rechtlich als Wohnheim eingestufte und geförderte Haus mit größerer Raumhöhe will nicht jene 60 % der Wohnungs- bewerber/-innen ansprechen, für die niedrige Wohnkosten am wichtigsten sind. Sondern jene 40 %, für die das eigene Zuhause gleichsam ein Hobby ist, in das viel Liebe gesteckt wird. Seestern, Gisela-Legath- Gasse 5, 1220 Wien © V is ua lis ie ru ng : C sa ja R aj na i ÖFFENTLICHE AUSZEICH- NUNG BEIM ÖGNB 2014, ZUSCHLAG „GEMEINSCHAFT- LICHES WOHNEN“ AUSGE- ZEICHNET Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 16 MIETWOHNUNGEN, 64 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2015 Bauführer: VOITL & CO. BAUGESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: SCHEIFINGER + PARTNER ZTG Finanzierung: UNICREDIT BANK AUSTRIA AG © M an fr ed S ei dl , W ie n

20 | 21 im fokus Kostenoptimierung in der Seestadt Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 62 MIETWOHNUNGEN Fertigstellung: 2015 Bauführer: DIPL. ING. WILHELM SEDLAK GESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: BAUMSCHLAGER HUTTER ZT GMBH UND SMAC KG DI ALFRED WEBER Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG Unter dem Kurztitel KOWO startete die MIGRA Anfang 2009 mit der Entwick- lung „Kostenoptimierter Wohnhäuser“. Es geht darum, mit wenig Material viel zu bauen. Das Architektenduo Baum- schlager & Weber interpretierte die Vorgaben eigenständig und legte der Jury Pläne für 4 statt für ursprünglich 6 Häuser vor – der Projekt-Name „Vier Plus“ war geboren. Je 62 beson- ders kostengünstige Wohnungen der MIGRA und der ARWAG werden Mitte 2015 übergeben, 6 davon an ehemals Obdachlose, die vom neunerhaus betreut werden. Vier Plus, Gisela-Legath-Gasse 8-10, 1220 Wien Unsere Verantwortung Prof. Mag. arch. Architekt BDA Carlo Baumschlager Die MIGRA Gemeinnützige Woh- nungsges.m.b.H. mit uns als Architekten hat die Verantwortung, qualitätsvollen und kostengünstigen Wohnbau zu errichten. Diese gemein- same Arbeit erfordert gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbe- wusstsein, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht. Leistbares Wohnen unter komfortablen Umständen in schönen Häusern ist das Ziel. Die MIGRA und wir als Architekten streben danach, dieses Ziel mög- lichst vollumfänglich zu erreichen. Bauherr und Architekt arbeiten partnerschaftlich und vertrauens- voll zusammen und sind somit in der Lage, die geforderte Verantwortung zu übernehmen. SIEGER BEIM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2012, ÖFFENTLICHE AUSZEICHNUNG BEIM ÖGNB 2014 AUSGE- ZEICHNET © M an fr ed S ei dl , W ie n 20 | 21 im fokus Kostenoptimierung in der Seestadt Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 62 MIETWOHNUNGEN Fertigstellung: 2015 Bauführer: DIPL. ING. WILHELM SEDLAK GESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: BAUMSCHLAGER HUTTER ZT GMBH UND SMAC KG DI ALFRED WEBER Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG Unter dem Kurztitel KOWO startete die MIGRA Anfang 2009 mit der Entwick- lung „Kostenoptimierter Wohnhäuser“. Es geht darum, mit wenig Material viel zu bauen. Das Architektenduo Baum- schlager & Weber interpretierte die Vorgaben eigenständig und legte der Jury Pläne für 4 statt für ursprünglich 6 Häuser vor – der Projekt-Name „Vier Plus“ war geboren. Je 62 beson- ders kostengünstige Wohnungen der MIGRA und der ARWAG werden Mitte 2015 übergeben, 6 davon an ehemals Obdachlose, die vom neunerhaus betreut werden. Vier Plus, Gisela-Legath-Gasse 8-10, 1220 Wien Unsere Verantwortung Prof. Mag. arch. Architekt BDA Carlo Baumschlager Die MIGRA Gemeinnützige Woh- nungsges.m.b.H. mit uns als Architekten hat die Verantwortung, qualitätsvollen und kostengünstigen Wohnbau zu errichten. Diese gemein- same Arbeit erfordert gegenseitiges Vertrauen und Verantwortungsbe- wusstsein, in dessen Mittelpunkt der Mensch steht. Leistbares Wohnen unter komfortablen Umständen in schönen Häusern ist das Ziel. Die MIGRA und wir als Architekten streben danach, dieses Ziel mög- lichst vollumfänglich zu erreichen. Bauherr und Architekt arbeiten partnerschaftlich und vertrauens- voll zusammen und sind somit in der Lage, die geforderte Verantwortung zu übernehmen. SIEGER BEIM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2012, ÖFFENTLICHE AUSZEICHNUNG BEIM ÖGNB 2014 AUSGE- ZEICHNET © M an fr ed S ei dl , W ie n

im fokus Am Puls der Zeit Kostenoptimiertes Wohnen Bmstr. DI Alfred Weber, SMAC KG Schon lange bevor die jetzigen Diskussionen über zu teures Wohnen begonnen haben, hat sich die MIGRA mit den Themen der Kostenoptimie- rung im Wohnbau befasst. Gemeinsam mit Man- fred Wasner haben wir Prototypen entwickelt, die trotz wirtschaftlicher Optimierung eine große Wohnqualität bieten. Mit diesen Erfahrungen konnten wir den Bauträger-Wettbewerb „Aspern Seestadt D16 und D17“ gemeinsam mit Carlo Baumschlager gewinnen. Neben dem Anspruch, hochqualifizierten Wohn- raum für diverse Wohnformen ohne weitere Reduzierung der Wohnfläche zu verwirklichen, wollen wir unseren Fokus ganz stark auf die Wei- terentwicklung der Kostenreduzierung legen. Die Leistbarkeit des Wohnens wird die große Herausforderung der nächsten Jahre sein. Wir würden uns freuen, diesen spannenden Weg weiter mit der MIGRA zu gehen. Mautner-Markhof-Gründe, Wilhelm-Weber-Weg 2, 1110 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 84 WOHNHEIM- APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: ÖSTU-STETTIN HOCH- UND TIEFBAU GMBH Architektur: HERMANN & VALEN- TINY U. PARTNER AR- CHITEKTEN ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDE- RUNG, ERSTE BANK DER OESTERREICHI- SCHEN SPARKAS- SEN AG © M an fr ed S ei dl , W ie n Wohnwürfel, Gerhard- Bronner-Straße 7, 1100 Wien ZUSCHLAG IM AUSWAHL- VERFAHREN 2011 AUSGE- ZEICHNET Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 30 MIETWOHNUNGEN, 30 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2014 Bauführer: PORR AG Architektur: SMAC KG DI ALFRED WEBER Finanzierung: ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG © M an fr ed S ei dl Frei finanziertes Wohnen/Bauen muss nicht teuer sein! Diese These führte dazu, dass aus dem Bieterkonsortium für das Auswahlverfahren „B 02“ am Hauptbahnhof die MIGRA engagiert wurde. Es handelt sich erneut um ein kostenoptimiertes KOWO- Gebäude, das von Alfred Weber planerisch interpretiert wurde. Die 60 Wohnungen wurden von der PORR 2014 fertiggestellt. Am Bauträger-Wettbewerbsver- fahren „Mautner-Markhof-Gründe“ hatte die MIGRA nicht teilgenom- men. Umso erfreulicher war die Einladung der WIEN-SÜD, im Rahmen ihres Fixstarter-Anteils (anstelle der ursprünglich vor- gesehenen Büroflächen) in der „zweiten Reihe“ der Simmeringer Hauptstraße 101, nahe der U-Bahn, ein gefördertes Wohnheim mit 84 Apartments zu errichten. Von Seiten der Architekten Hermann & Valentiny wurde die MIGRA von Hubert Hermann betreut. im fokus Am Puls der Zeit Kostenoptimiertes Wohnen Bmstr. DI Alfred Weber, SMAC KG Schon lange bevor die jetzigen Diskussionen über zu teures Wohnen begonnen haben, hat sich die MIGRA mit den Themen der Kostenoptimie- rung im Wohnbau befasst. Gemeinsam mit Man- fred Wasner haben wir Prototypen entwickelt, die trotz wirtschaftlicher Optimierung eine große Wohnqualität bieten. Mit diesen Erfahrungen konnten wir den Bauträger-Wettbewerb „Aspern Seestadt D16 und D17“ gemeinsam mit Carlo Baumschlager gewinnen. Neben dem Anspruch, hochqualifizierten Wohn- raum für diverse Wohnformen ohne weitere Reduzierung der Wohnfläche zu verwirklichen, wollen wir unseren Fokus ganz stark auf die Wei- terentwicklung der Kostenreduzierung legen. Die Leistbarkeit des Wohnens wird die große Herausforderung der nächsten Jahre sein. Wir würden uns freuen, diesen spannenden Weg weiter mit der MIGRA zu gehen. Mautner-Markhof-Gründe, Wilhelm-Weber-Weg 2, 1110 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 84 WOHNHEIM- APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: ÖSTU-STETTIN HOCH- UND TIEFBAU GMBH Architektur: HERMANN & VALEN- TINY U. PARTNER AR- CHITEKTEN ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDE- RUNG, ERSTE BANK DER OESTERREICHI- SCHEN SPARKAS- SEN AG © M an fr ed S ei dl , W ie n Wohnwürfel, Gerhard- Bronner-Straße 7, 1100 Wien ZUSCHLAG IM AUSWAHL- VERFAHREN 2011 AUSGE- ZEICHNET Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 30 MIETWOHNUNGEN, 30 EIGENTUMSWOHNUNGEN Fertigstellung: 2014 Bauführer: PORR AG Architektur: SMAC KG DI ALFRED WEBER Finanzierung: ERSTE BANK DER OESTER- REICHISCHEN SPARKASSEN AG © M an fr ed S ei dl Frei finanziertes Wohnen/Bauen muss nicht teuer sein! Diese These führte dazu, dass aus dem Bieterkonsortium für das Auswahlverfahren „B 02“ am Hauptbahnhof die MIGRA engagiert wurde. Es handelt sich erneut um ein kostenoptimiertes KOWO- Gebäude, das von Alfred Weber planerisch interpretiert wurde. Die 60 Wohnungen wurden von der PORR 2014 fertiggestellt. Am Bauträger-Wettbewerbsver- fahren „Mautner-Markhof-Gründe“ hatte die MIGRA nicht teilgenom- men. Umso erfreulicher war die Einladung der WIEN-SÜD, im Rahmen ihres Fixstarter-Anteils (anstelle der ursprünglich vor- gesehenen Büroflächen) in der „zweiten Reihe“ der Simmeringer Hauptstraße 101, nahe der U-Bahn, ein gefördertes Wohnheim mit 84 Apartments zu errichten. Von Seiten der Architekten Hermann & Valentiny wurde die MIGRA von Hubert Hermann betreut.

22 | 23 im fokus Lebenswerte Stadt Mag. arch. Hubert Hermann Das wohlige „Heimat-Gefühl“ ist dann am stärksten, wenn „Heimat“ nicht nur etwas Vertrautes, sondern auch etwas irgendwie Charakte- ristisches ist. In der Tat bietet ein charakteristisches und leicht ables- bares Milieu nicht nur Sicherheit – es vertieft und intensiviert darüber hinaus das menschliche Erleben. Wenn es auch nicht unmöglich ist, im visuellen Chaos der modernen Stadt zu existieren, so können doch die gleichmäßigen täglichen Handlungen neue Bedeutung gewinnen, wenn sie in einer wirklich anschaulichen Umgebung ausgeführt würden. aus: „Das Bild der Stadt“ von Kevin Lynch In Zusammenarbeit mit der MIGRA – mit Manfred Wasner und seinem Team – gelingt es immer wieder, Orte zu schaffen, die diesen Voraussetzungen gerecht werden. So konnten wir gemeinsam, trotz schwieriger Voraussetzungen, in der Wittmayergasse am „Gleisdrei- eck“ geförderte Wohnungen und ein Wohnheim realisieren. Auch das Projekt der Wohnhausanla- ge „Töllergarten“ im 21. Bezirk mit seinem sozial ambitionierten Funktionsmix aus geförderten Wohnungen, SMART-Wohnen und einem SOS-Kinderdorf wird derzeit umgesetzt. Gemeinsames Engagement schafft Bausteine für eine lebenswerte Stadt. Beste Infrastruktur Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 56 MIETWOHNUNGEN, 110 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: PORR AG Architektur: HERMANN & VALENTINY U. PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, LANDESHYPOTHEKENBANK STEIERMARK AG Die Wohnbauförderung war 2008 empfohlen und die Bauverhandlung bereits angesetzt. Doch der Wider- stand einer Kleinpartei löste breite Ablehnung des Bauvorhabens aus. Die Lösung: Eine neue Nutzung der 110 Passivhaus-Wohnheim-Apart- ments und die Reduktion auf 56 Woh- nungen. Bis 2015 wurde das Haus von der PORR nach Plänen von Architekt Hubert Hermann errichtet. Die Bewoh- ner/-innen können die benachbarte Kabelwerk-Infrastruktur mit Geschäf- ten, Lokalen, Veranstaltungsräumen, Parks, Fußgängerzonen, Kindergärten und mehr optimal nutzen. Am Kabelwerk, Wittmayergasse 9-11, 1120 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n 22 | 23 im fokus Lebenswerte Stadt Mag. arch. Hubert Hermann Das wohlige „Heimat-Gefühl“ ist dann am stärksten, wenn „Heimat“ nicht nur etwas Vertrautes, sondern auch etwas irgendwie Charakte- ristisches ist. In der Tat bietet ein charakteristisches und leicht ables- bares Milieu nicht nur Sicherheit – es vertieft und intensiviert darüber hinaus das menschliche Erleben. Wenn es auch nicht unmöglich ist, im visuellen Chaos der modernen Stadt zu existieren, so können doch die gleichmäßigen täglichen Handlungen neue Bedeutung gewinnen, wenn sie in einer wirklich anschaulichen Umgebung ausgeführt würden. aus: „Das Bild der Stadt“ von Kevin Lynch In Zusammenarbeit mit der MIGRA – mit Manfred Wasner und seinem Team – gelingt es immer wieder, Orte zu schaffen, die diesen Voraussetzungen gerecht werden. So konnten wir gemeinsam, trotz schwieriger Voraussetzungen, in der Wittmayergasse am „Gleisdrei- eck“ geförderte Wohnungen und ein Wohnheim realisieren. Auch das Projekt der Wohnhausanla- ge „Töllergarten“ im 21. Bezirk mit seinem sozial ambitionierten Funktionsmix aus geförderten Wohnungen, SMART-Wohnen und einem SOS-Kinderdorf wird derzeit umgesetzt. Gemeinsames Engagement schafft Bausteine für eine lebenswerte Stadt. Beste Infrastruktur Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 56 MIETWOHNUNGEN, 110 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2015 Bauführer: PORR AG Architektur: HERMANN & VALENTINY U. PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, LANDESHYPOTHEKENBANK STEIERMARK AG Die Wohnbauförderung war 2008 empfohlen und die Bauverhandlung bereits angesetzt. Doch der Wider- stand einer Kleinpartei löste breite Ablehnung des Bauvorhabens aus. Die Lösung: Eine neue Nutzung der 110 Passivhaus-Wohnheim-Apart- ments und die Reduktion auf 56 Woh- nungen. Bis 2015 wurde das Haus von der PORR nach Plänen von Architekt Hubert Hermann errichtet. Die Bewoh- ner/-innen können die benachbarte Kabelwerk-Infrastruktur mit Geschäf- ten, Lokalen, Veranstaltungsräumen, Parks, Fußgängerzonen, Kindergärten und mehr optimal nutzen. Am Kabelwerk, Wittmayergasse 9-11, 1120 Wien © M an fr ed S ei dl , W ie n

im ausblick Aufstrebende Stadtviertel Anstelle der früheren, hier im Umfeld der Gasometer exotisch anmutenden Gärtne- rei errichten nun ARWAG, SAG und MIGRA nahezu 300 Wohnungen entlang des „Langen Anger“. Im Programm der MIGRA und ihres Architekten Peter Lorenz sind 13 dieser Woh- nungen, weiters 110 Wohnheim-Apartments (jeweils gefördert) und ein Nahversorger (frei finanziert) am Eck. Die Fertigstellung durch die STRABAG ist 2016 geplant. Langer Anger Ost, Kopalgasse 74-76 Rappachgasse, 1110 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 149 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2017 Architektur: RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR Am Bieterverfahren „B04“ der ÖBB hat die MIGRA nicht teilgenommen. Die Zuschlags-Inhaber Rhomberg und BUWOG luden die MIGRA aber ein, sich auf einem der Bauplätze im Block zu beteiligen. Der Kauf- preis war zwar nicht förderbar – aber leistbar. Daher wurde zusammen mit der Partnerin ARWAG (die in den obersten Geschossen Ei- gentumswohnungen errichtet) angenommen. 2017 sollen 149 frei finanzierte MIGRA-Wohn- heim-Apartments finalisiert werden. Sonnwendtor, Karl-Popper-Straße, 1100 Wien © S ch re in er K as tle r Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 13 MIETWOHNUNGEN, 110 WOHNHEIM-APARTMENTS, 1 LOKAL Fertigstellung: 2016 Bauführer: STRABAG AG Architektur: PETERLORENZATELIERS ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG © F ra nz S tib li – At el ie r1 2 im ausblick Aufstrebende Stadtviertel Anstelle der früheren, hier im Umfeld der Gasometer exotisch anmutenden Gärtne- rei errichten nun ARWAG, SAG und MIGRA nahezu 300 Wohnungen entlang des „Langen Anger“. Im Programm der MIGRA und ihres Architekten Peter Lorenz sind 13 dieser Woh- nungen, weiters 110 Wohnheim-Apartments (jeweils gefördert) und ein Nahversorger (frei finanziert) am Eck. Die Fertigstellung durch die STRABAG ist 2016 geplant. Langer Anger Ost, Kopalgasse 74-76 Rappachgasse, 1110 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 149 WOHNHEIM-APARTMENTS Fertigstellung: 2017 Architektur: RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR Am Bieterverfahren „B04“ der ÖBB hat die MIGRA nicht teilgenommen. Die Zuschlags-Inhaber Rhomberg und BUWOG luden die MIGRA aber ein, sich auf einem der Bauplätze im Block zu beteiligen. Der Kauf- preis war zwar nicht förderbar – aber leistbar. Daher wurde zusammen mit der Partnerin ARWAG (die in den obersten Geschossen Ei- gentumswohnungen errichtet) angenommen. 2017 sollen 149 frei finanzierte MIGRA-Wohn- heim-Apartments finalisiert werden. Sonnwendtor, Karl-Popper-Straße, 1100 Wien © S ch re in er K as tle r Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 13 MIETWOHNUNGEN, 110 WOHNHEIM-APARTMENTS, 1 LOKAL Fertigstellung: 2016 Bauführer: STRABAG AG Architektur: PETERLORENZATELIERS ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG © F ra nz S tib li – At el ie r1 2

24 | 25 im ausblick Die clevere Art zu wohnen Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 94 MIETWOHNUNGEN Fertigstellung: 2016 Bauführer: SWIETELSKY BAUGESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: TRANS_CITY ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG KOWO, also „Kostenoptimiertes Wohnen“, wird hier von Architekt Mark Gilbert eigenständig und originell in- terpretiert. Das Ziel „SMART-Wohnen“ scheint vorbildlich erreicht zu werden, zusätzlich gibt es die großzügiger geschnittenen PLUS-Wohnungen. SWIETELSKY stellt für MIGRA und HEIMBAU 2016 geförderte Wohnungen im Gasometer-Viertel an der U-Bahn- station fertig. Positiv hervorzuheben: die Kooperation mit den Wiener Frauenhäusern und eine betreute Jugend-Wohngemeinschaft. SMART PLUS, Lorenz-Reiter-Straße 1, 1110 Wien Häuser für Menschen Mark Gilbert trans_city ZT GmbH Es gibt nur zwei Dinge in der Architektur: Menschlichkeit oder keine. Alvar Aalto Die MIGRA baut für die Menschen, die in unsere Stadt ziehen oder bereits hier wohnen. Manfred Wasner und sein Team verdienen Respekt und Unter- stützung. Sie bauen weiter an den Grundlagen der Menschlichkeit in Wien: qualitätsvoller und leistbarer Wohnraum. SIEGER IM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2012 AUSGE- ZEICHNET © E xp re ss iv 24 | 25 im ausblick Die clevere Art zu wohnen Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 94 MIETWOHNUNGEN Fertigstellung: 2016 Bauführer: SWIETELSKY BAUGESELLSCHAFT M.B.H. Architektur: TRANS_CITY ZT GMBH Finanzierung: WOHNBAUFÖRDERUNG, UNICREDIT BANK AUSTRIA AG KOWO, also „Kostenoptimiertes Wohnen“, wird hier von Architekt Mark Gilbert eigenständig und originell in- terpretiert. Das Ziel „SMART-Wohnen“ scheint vorbildlich erreicht zu werden, zusätzlich gibt es die großzügiger geschnittenen PLUS-Wohnungen. SWIETELSKY stellt für MIGRA und HEIMBAU 2016 geförderte Wohnungen im Gasometer-Viertel an der U-Bahn- station fertig. Positiv hervorzuheben: die Kooperation mit den Wiener Frauenhäusern und eine betreute Jugend-Wohngemeinschaft. SMART PLUS, Lorenz-Reiter-Straße 1, 1110 Wien Häuser für Menschen Mark Gilbert trans_city ZT GmbH Es gibt nur zwei Dinge in der Architektur: Menschlichkeit oder keine. Alvar Aalto Die MIGRA baut für die Menschen, die in unsere Stadt ziehen oder bereits hier wohnen. Manfred Wasner und sein Team verdienen Respekt und Unter- stützung. Sie bauen weiter an den Grundlagen der Menschlichkeit in Wien: qualitätsvoller und leistbarer Wohnraum. SIEGER IM BAUTRÄGER- WETTBEWERBSVERFAHREN DES WOHNFONDS 2012 AUSGE- ZEICHNET © E xp re ss iv

im ausblick Projekte mit Zukunft Es begann mit einem erstaunlich raschen Zu- schlag im Bieterverfahren der ÖBB – und das zu förderbaren Konditionen. Die von den beiden Bezirken gewünschte Entscheidung, anstelle eines problemlos zu genehmigenden Wohn- heims dort dringend benötigte Wohnungen zu errichten, führte sodann zu Verzögerungen. Zum Druckschluss dieses Magazins hoffen wir, dass bis Ende 2017 insgesamt 88 geförderte Wohnungen der MIGRA – sowie 39 frei finan- zierte Eigentumswohnungen und eine Wohn- sammelgarage der ARWAG – an Otto Wagners S-Bahnstation Hernals entstehen werden. Frauenfeld-Terrassen, Heiger- leinstraße 43, 1160/1170 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 39 MIETWOHNUNGEN, 7 EIGENTUMSWOHNUNGEN, 1 WOHNGEMEINSCHAFT Fertigstellung: 2017 Architektur: HERMANN & VALENTINY U. PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH Die Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu betrieben hier ein Kloster mit sozialen Einrich- tungen, von denen die zentral gelegene Kirche mit darunter liegendem Saal geblieben ist. Auch das frühere soziale Programm wird nicht vergessen: MIGRA sorgt für ein Kinderdorf, Nachbar ARWAG für ein Pflegeheim und einen Kindergarten. Darüber hinaus gibt es Wohnun- gen am weiträumigen Garten. 39 geförderte und 7 frei finanzierte Wohnungen entfallen auf die MIGRA und sollen 2017 beziehbar sein. Töllergarten Nord, Töllergasse 5, 1210 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 88 MIETWOHNUNGEN, 1 LOKAL Fertigstellung: 2017 Architektur: FRANK + PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH © S ch re in er K as tle r © S ch re in er K as tle r im ausblick Projekte mit Zukunft Es begann mit einem erstaunlich raschen Zu- schlag im Bieterverfahren der ÖBB – und das zu förderbaren Konditionen. Die von den beiden Bezirken gewünschte Entscheidung, anstelle eines problemlos zu genehmigenden Wohn- heims dort dringend benötigte Wohnungen zu errichten, führte sodann zu Verzögerungen. Zum Druckschluss dieses Magazins hoffen wir, dass bis Ende 2017 insgesamt 88 geförderte Wohnungen der MIGRA – sowie 39 frei finan- zierte Eigentumswohnungen und eine Wohn- sammelgarage der ARWAG – an Otto Wagners S-Bahnstation Hernals entstehen werden. Frauenfeld-Terrassen, Heiger- leinstraße 43, 1160/1170 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 39 MIETWOHNUNGEN, 7 EIGENTUMSWOHNUNGEN, 1 WOHNGEMEINSCHAFT Fertigstellung: 2017 Architektur: HERMANN & VALENTINY U. PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH Die Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu betrieben hier ein Kloster mit sozialen Einrich- tungen, von denen die zentral gelegene Kirche mit darunter liegendem Saal geblieben ist. Auch das frühere soziale Programm wird nicht vergessen: MIGRA sorgt für ein Kinderdorf, Nachbar ARWAG für ein Pflegeheim und einen Kindergarten. Darüber hinaus gibt es Wohnun- gen am weiträumigen Garten. 39 geförderte und 7 frei finanzierte Wohnungen entfallen auf die MIGRA und sollen 2017 beziehbar sein. Töllergarten Nord, Töllergasse 5, 1210 Wien Bauart: NEUBAU Anzahl der Einheiten: 88 MIETWOHNUNGEN, 1 LOKAL Fertigstellung: 2017 Architektur: FRANK + PARTNER ARCHITEKTEN ZT GMBH © S ch re in er K as tle r © S ch re in er K as tle r

26 | 27 im ausblick Denkmalgeschützte Substanz Bauart: NEUBAU/ALTBAUSANIERUNG GEMÄSS DENKMALSCHUTZ Anzahl der Einheiten: 21 MIETWOHNUNGEN, 13 EIGENTUMSWOHNUNGEN, 1 MUSIKSCHULE STADT WIEN Fertigstellung: 2015 Architektur: RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR Das barocke Wasserschloss mitten im Park, aus dem 2013 die Pflege- Wohnheim-Einrichtungen in das neue Gebäude daneben umgesiedelt sind, wird in geförderter Sanierung gemäß der Denkmalschutz-Kriteri- en in ein Wohnhaus mit 21 geförderten Optionsmiet- und Superförde- rungs-Wohnungen umgebaut. Anstelle eines Anbaus aus dem zwanzigs- ten Jahrhundert entstehen nun 13 frei finanzierte Eigentumswohnungen sowie eine Musikschule der Stadt Wien hinter den dicken Mauern des ältesten Trakts. Schloss Liesing, Josef-Kutscha-Gasse 1A, 1230 Wien ZUSCHLAG IM AUSWAHLVERFAHREN DES STADT WIEN KAV, 2006 AUSGE- ZEICHNET © S tu di o B af f & C o 26 | 27 im ausblick Denkmalgeschützte Substanz Bauart: NEUBAU/ALTBAUSANIERUNG GEMÄSS DENKMALSCHUTZ Anzahl der Einheiten: 21 MIETWOHNUNGEN, 13 EIGENTUMSWOHNUNGEN, 1 MUSIKSCHULE STADT WIEN Fertigstellung: 2015 Architektur: RIEPL KAUFMANN BAMMER ARCHITEKTUR Das barocke Wasserschloss mitten im Park, aus dem 2013 die Pflege- Wohnheim-Einrichtungen in das neue Gebäude daneben umgesiedelt sind, wird in geförderter Sanierung gemäß der Denkmalschutz-Kriteri- en in ein Wohnhaus mit 21 geförderten Optionsmiet- und Superförde- rungs-Wohnungen umgebaut. Anstelle eines Anbaus aus dem zwanzigs- ten Jahrhundert entstehen nun 13 frei finanzierte Eigentumswohnungen sowie eine Musikschule der Stadt Wien hinter den dicken Mauern des ältesten Trakts. Schloss Liesing, Josef-Kutscha-Gasse 1A, 1230 Wien ZUSCHLAG IM AUSWAHLVERFAHREN DES STADT WIEN KAV, 2006 AUSGE- ZEICHNET © S tu di o B af f & C o

www.bausparen.at/grossprojektfi nanzierung Gemeinsam Raum zum Leben schaffen: Mit der Raiffeisen Großprojektfi nanzierung. Flexibel und verlässlich: www.erstebank.at www.sbausparkasse.at Wir haben die besten Lösungen für Ihre Immobilie. Mag. Gertrude Schwebisch, MBA, MRICS Leiterin Großvolumiger Wohnbau Erste Bank – s Bausparkasse – s Wohnbaubank Tel.: 05 0100 - 29037 gertrude.schwebisch@erstebank.at sBau_EB_nCl 90x134 Migra 052015.indd 1 30.04.15 09:08 SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H. Zweigniederlassung Hochbau Ost 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 56 Tel.: +43 (0)1 58 021-0, Fax: +43 (0)1 58 021-1802 hochbau.ost@swietelsky.at www.swietelsky.com AUF UNS KÖNNEN SIE BAUEN www.bausparen.at/grossprojektfi nanzierung Gemeinsam Raum zum Leben schaffen: Mit der Raiffeisen Großprojektfi nanzierung. Flexibel und verlässlich: www.erstebank.at www.sbausparkasse.at Wir haben die besten Lösungen für Ihre Immobilie. Mag. Gertrude Schwebisch, MBA, MRICS Leiterin Großvolumiger Wohnbau Erste Bank – s Bausparkasse – s Wohnbaubank Tel.: 05 0100 - 29037 gertrude.schwebisch@erstebank.at sBau_EB_nCl 90x134 Migra 052015.indd 1 30.04.15 09:08 SWIETELSKY Baugesellschaft m.b.H. Zweigniederlassung Hochbau Ost 1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 56 Tel.: +43 (0)1 58 021-0, Fax: +43 (0)1 58 021-1802 hochbau.ost@swietelsky.at www.swietelsky.com AUF UNS KÖNNEN SIE BAUEN

BVH 1210 Wien, Wagramer Straße 195 – CITY GATE | Foto: © www.wulz.cc Wir bauen fürs Leben gern. | www.voitl.at Bauunternehmen Dipl. Ing. Wilhelm Sedlak Ges.m.b.H. A-1100 Wien | Quellenstraße 163 Tel.: 01/604 32 82-0 | www.sedlak.co.at Bauen Sie auf die Besten! Verlässlichkeit ist unser Auftrag. Heudörfelgasse 63, 1230 Wien, Wohnbau Werkbundsiedlung, 1130 Wien, Sanierung Wirtschaftsuniversität Wien - Bauteil W2, 1020 Wien, Fassaden GU VERWIRKLICHUNG Gemeinsam kann man Großes erreichen. www.raiffeisenbank.at 15_1406_001_KOM_Verwirklichung_ins_90x134.indd 1 04.05.15 15:25 BVH 1210 Wien, Wagramer Straße 195 – CITY GATE | Foto: © www.wulz.cc Wir bauen fürs Leben gern. | www.voitl.at Bauunternehmen Dipl. Ing. Wilhelm Sedlak Ges.m.b.H. A-1100 Wien | Quellenstraße 163 Tel.: 01/604 32 82-0 | www.sedlak.co.at Bauen Sie auf die Besten! Verlässlichkeit ist unser Auftrag. Heudörfelgasse 63, 1230 Wien, Wohnbau Werkbundsiedlung, 1130 Wien, Sanierung Wirtschaftsuniversität Wien - Bauteil W2, 1020 Wien, Fassaden GU VERWIRKLICHUNG Gemeinsam kann man Großes erreichen. www.raiffeisenbank.at 15_1406_001_KOM_Verwirklichung_ins_90x134.indd 1 04.05.15 15:25

epilog Wohnbau mit Weitblick DIin Sigrid Oblak Geschäftsführerin der Wien Holding Die Wien Holding ist seit dem Jahr 2009 über die ARWAG an der MIGRA beteiligt. Wir sind stolz, mit der MIGRA ein Unternehmen unter unserem Dach zu haben, das sich bereits seit 64 Jahren auf besondere Wohnbau-Aufgaben spezialisiert hat. Dabei stehen stets die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Kundin- nen und Kunden im Vordergrund. Ob Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder gemeinschaftliches und kostengüns- tiges Wohnen – die MIGRA bietet bedarfsorientierte Wohnungen mit hoher Wohnqualität, abgestimmt auf die unterschiedlichen Lebensformen und Lebensphasen ihrer Kundinnen und Kunden. Auch Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden in Zukunft eine noch stärkere Rolle bei Wohnun- gen und bei der Wohnzufriedenheit spielen. Zahlreiche gewonnene Bau- träger-Wettbewerbe, Auszeichnun- gen in den Bereichen Umweltschutz und Altbausanierung und Projekte wie das erste mehrgeschossige Passivhaus Wiens zeugen von der Kompetenz der MIGRA in diesem Bereich. Ich bedanke mich daher bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbei- tern für ihr unermüdliches Engage- ment und die hervorragende Arbeit, die entscheidend für den Erfolg des Unternehmens sind. Wachstum Mag. Meinhard Eckl Direktor-Stellvertreter Wirtschaftskammer Wien, Vorsitzender des MIGRA-Aufsichtsrats Seit Dezember 2001, also bereits im vierzehnten Jahr, bin ich nun im Aufsichtsrat der MIGRA als Vorsit- zender tätig. Deshalb kann ich die Entwicklung, welche die MIGRA seit- her genommen hat, gut abschätzen. Im Vergleich zu den heutigen Zahlen haben beim Abschluss des Jahres 2000 die Bilanzsumme und der Bestand bloß ein Drittel ausgemacht. Das Eigenkapital hat überhaupt nur rund ein Zwanzigstel des aktuellen dargestellt, also weniger als 2 Milli- onen Euro. War die Situation zum damaligen Zeitpunkt überhaupt positiv für die Zukunft der MIGRA zu sehen? Diese Frage hat sich längst beantwortet. Waren die Weichen doch dorthin, wo die MIGRA heute steht, bereits mit ambitionierten Projekten gestellt: 475 geförderte Wohneinheiten waren schon in Bau (rund ein Viertel davon als Bauträger-Wettbewerbssieger, aber auch einige in Sockelsanie- rung mit erster Anwendung neuer WGG-Bestimmungen), weiters rund 250 eigene und 128 im sogenann- ten Seidler-Hochhaus Neue Donau gepachtete Wohnheim-Apart- ments. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich die heutige Spezia- listen-Rolle der MIGRA bei Bau und Zurverfügungstellung möblierter Wohnheime im Zusammenwirken mit dem Hauptgesellschafter Zuwan- derer-Fonds ab. Die unbürokratisch mietbaren, kostengünstigen und verkehrstechnisch gut erreichbaren Wohnheim-Apartments der MIGRA Stimmen zur MIGRA sind im starken Wachstum der Stadt sowohl für Bewohner/-innen als auch für Wiener Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter/-innen immer mehr von steigender Bedeutung. Zudem hat die MIGRA das erste Passivhaus Wiens geschaffen, viele Auszeichnungen und Zuschläge in Wettbewerbsver- fahren erlangt und ist auch finanziell immer stärker geworden. Es fällt mir leicht, der Geschäfts- führung der MIGRA und allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine hervorragende, von Einsatz und Flexibilität geprägte erfolgreiche Arbeit zu attestieren. migra-Wohnheime Den geförderten, möblierten MIGRA-Wohn- heim-Apartments für Personen mit vorüber- gehendem Unterbringungsbedarf steht eine starke Nachfrage gegenüber. Die Überlas- sung ist unbefristet. Anders als in den eben- falls stark nachgefragten Apartments des Zuwanderer-Fonds dürfen hier auch bereits in Wien gemeldet gewesene Personen ein- ziehen und es muss kein Arbeitsplatz in Wien nachgewiesen werden. Die mittlere Verweil- dauer beträgt rund 4 Jahre. Die beliebtesten Apartments sind jene mit rund 25 m² Nutz- fläche. Die Vergabe erfolgt im Auftrag der MIGRA durch den Zuwanderer-Fonds. Weitere Details sind unter www.migra.at abzurufen. © E va K el et y © M an fr ed S ei dl , W ie n epilog Wohnbau mit Weitblick DIin Sigrid Oblak Geschäftsführerin der Wien Holding Die Wien Holding ist seit dem Jahr 2009 über die ARWAG an der MIGRA beteiligt. Wir sind stolz, mit der MIGRA ein Unternehmen unter unserem Dach zu haben, das sich bereits seit 64 Jahren auf besondere Wohnbau-Aufgaben spezialisiert hat. Dabei stehen stets die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Kundin- nen und Kunden im Vordergrund. Ob Einrichtungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder gemeinschaftliches und kostengüns- tiges Wohnen – die MIGRA bietet bedarfsorientierte Wohnungen mit hoher Wohnqualität, abgestimmt auf die unterschiedlichen Lebensformen und Lebensphasen ihrer Kundinnen und Kunden. Auch Themen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden in Zukunft eine noch stärkere Rolle bei Wohnun- gen und bei der Wohnzufriedenheit spielen. Zahlreiche gewonnene Bau- träger-Wettbewerbe, Auszeichnun- gen in den Bereichen Umweltschutz und Altbausanierung und Projekte wie das erste mehrgeschossige Passivhaus Wiens zeugen von der Kompetenz der MIGRA in diesem Bereich. Ich bedanke mich daher bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbei- tern für ihr unermüdliches Engage- ment und die hervorragende Arbeit, die entscheidend für den Erfolg des Unternehmens sind. Wachstum Mag. Meinhard Eckl Direktor-Stellvertreter Wirtschaftskammer Wien, Vorsitzender des MIGRA-Aufsichtsrats Seit Dezember 2001, also bereits im vierzehnten Jahr, bin ich nun im Aufsichtsrat der MIGRA als Vorsit- zender tätig. Deshalb kann ich die Entwicklung, welche die MIGRA seit- her genommen hat, gut abschätzen. Im Vergleich zu den heutigen Zahlen haben beim Abschluss des Jahres 2000 die Bilanzsumme und der Bestand bloß ein Drittel ausgemacht. Das Eigenkapital hat überhaupt nur rund ein Zwanzigstel des aktuellen dargestellt, also weniger als 2 Milli- onen Euro. War die Situation zum damaligen Zeitpunkt überhaupt positiv für die Zukunft der MIGRA zu sehen? Diese Frage hat sich längst beantwortet. Waren die Weichen doch dorthin, wo die MIGRA heute steht, bereits mit ambitionierten Projekten gestellt: 475 geförderte Wohneinheiten waren schon in Bau (rund ein Viertel davon als Bauträger-Wettbewerbssieger, aber auch einige in Sockelsanie- rung mit erster Anwendung neuer WGG-Bestimmungen), weiters rund 250 eigene und 128 im sogenann- ten Seidler-Hochhaus Neue Donau gepachtete Wohnheim-Apart- ments. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich die heutige Spezia- listen-Rolle der MIGRA bei Bau und Zurverfügungstellung möblierter Wohnheime im Zusammenwirken mit dem Hauptgesellschafter Zuwan- derer-Fonds ab. Die unbürokratisch mietbaren, kostengünstigen und verkehrstechnisch gut erreichbaren Wohnheim-Apartments der MIGRA Stimmen zur MIGRA sind im starken Wachstum der Stadt sowohl für Bewohner/-innen als auch für Wiener Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter/-innen immer mehr von steigender Bedeutung. Zudem hat die MIGRA das erste Passivhaus Wiens geschaffen, viele Auszeichnungen und Zuschläge in Wettbewerbsver- fahren erlangt und ist auch finanziell immer stärker geworden. Es fällt mir leicht, der Geschäfts- führung der MIGRA und allen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine hervorragende, von Einsatz und Flexibilität geprägte erfolgreiche Arbeit zu attestieren. migra-Wohnheime Den geförderten, möblierten MIGRA-Wohn- heim-Apartments für Personen mit vorüber- gehendem Unterbringungsbedarf steht eine starke Nachfrage gegenüber. Die Überlas- sung ist unbefristet. Anders als in den eben- falls stark nachgefragten Apartments des Zuwanderer-Fonds dürfen hier auch bereits in Wien gemeldet gewesene Personen ein- ziehen und es muss kein Arbeitsplatz in Wien nachgewiesen werden. Die mittlere Verweil- dauer beträgt rund 4 Jahre. Die beliebtesten Apartments sind jene mit rund 25 m² Nutz- fläche. Die Vergabe erfolgt im Auftrag der MIGRA durch den Zuwanderer-Fonds. Weitere Details sind unter www.migra.at abzurufen. © E va K el et y © M an fr ed S ei dl , W ie n

30 | 31epilog Sicher und leistbar Arch. DIin Verena Mörkl SUPERBLOCK Ziviltechniker GmbH In Zeiten starken Stadtwachstums und der damit einhergehenden Wohnraumverknappung steigt die Kompromissbereitschaft bei der Wohnungssuche. Bei den Entschei- dungskriterien der Wohnungs- suchenden lässt sich die Tendenz feststellen, dass die beiden Faktoren Leistbarkeit und Rechtssicher- heit wichtiger geworden sind. Der Wunsch nach Rechtssicherheit und dauerhaften Hauptmietverträgen lässt sich vor allem durch die starke Zunahme von Befristungen bei Neu- vermietungen am privaten Mietsek- tor erklären. In diesem Zusammenhang bieten sich die gemeinnützigen Bauträger und die Gemeinde Wien mit ihrem unbefristet vermieteten Wohnungs- bestand – in Summe immerhin ca. 40 % der Wiener Wohnungen – als verlässlicher Partner an; ein Fakt der Wien im internationalen Vergleich bei der Wohnraumversorgung und Leistbarkeit sehr gut dastehen lässt. Dass diese Wohnungen sich sehr oft auch qualitativ an der internationa- len Obergrenze bewegen, ist dem Engagement der beteiligten Akteure zu verdanken. Die MIGRA als gemeinnütziger Bauträger trägt ihren Anteil daran und wir freuen uns schon auf unser erstes gemeinsames Projekt. Mehrwert Mag. Peter Neundlinger Geschäftsführer des Wohnservice Wien Wien wächst und wächst – und daher ist es wichtig, ausreichend leistbare Wohnungen als Stadt zur Verfügung zu haben. Die traditionell hohe Priorität des Wohnbaus einerseits und die 220.000 Wohnungen im Eigenbestand der Stadt andererseits sind eine wesentliche Grundlage für überschaubare Wohnungskosten. Zusätzlich haben auch die gemein- nützigen Bauträger die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativen und leistbaren Wohnungen unter Beweis gestellt. Die MIGRA ist seit über 30 Jahren in Wien tätig und hat als „mittelgroßer“ Bauträger ein überdurchschnittliches Bauvolumen an geförderten Neu- bauwohnungen – dies unterstreicht die quantitative Seite. Die quali- tative Seite wird sowohl durch die Vielfalt der Projekte als auch durch die Umsetzung der Schwerpunkte Ökologie, Ökonomie, Architektur und vor allem Nachhaltigkeit bestätigt. Dies alles trägt zum Wohlfühlen bei – es ist der Schritt vom Dach über dem Kopf hin zur Wohnzufriedenheit. Die MIGRA setzt immer wieder Impulse, um den geänderten Wohnverhält- nissen Rechnung zu tragen und die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Wohnservice Wien schätzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der MIGRA sehr und hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre im Sinne der Wohnzufriedenheit der Bewoh- ner/-innen. Einblicke Dr. Felix Josef Geschäftsführer der Triconsult Wirtschaftsana- lytische Forschung GmbH MIGRA- und ARWAG-Kundinnen und -Kunden sind vielfältig: Mieter/-innen und Eigentümer/- innen, Neukundinnen und -kunden sowie langjährige Bewohner/-innen, Höher- und Niedrigergebildete. Wohnzufriedenheit ist ein Konstrukt aus unterschiedlichen Kompo- nenten. Miete macht zufriedener, Eigentum kritischer. Jüngere und Höhergebildete sind anspruchsvol- ler als die Komplementärgruppen. Objektgröße und Bezirk haben kei- nen nachweisbaren Einfluss auf die Zufriedenheit. Weitestgehend ident sind die Befunde des prognosti- schen Werts der Weiterempfehlung (konkreter: der Hausverwaltung). Hier ist autochthones Wachstum zu erwarten. Männer zeigen sich bei Weiterempfehlungen zurückhalten- der. Anlassfälle für Kontakt mit der Hausverwaltung gibt es vor allem im technischen Bereich. Wo ein/-e Hausbesorger/-in wacht, sind die Bewohner/-innen deutlich kommu- nikationsfreudiger. Die Betreuung als Bringschuld der Verwaltung ist ein wenig bedanktes Angebot. Eine hohe Frequenz der Anwesenheit wird kaum zur Kennt- nis genommen. Insgesamt werden Service- und Kommunikationsof- ferte – auch jene in elektronischer Form – eher wenig geschätzt, vor allem aber wenig genutzt. Hausbe- sorger/-innen allerdings sind (fast) ein Garant für Wohnzufriedenheit. Quelle: Untersuchung zur Wohnzufriedenheit 2015 30 | 31epilog Sicher und leistbar Arch. DIin Verena Mörkl SUPERBLOCK Ziviltechniker GmbH In Zeiten starken Stadtwachstums und der damit einhergehenden Wohnraumverknappung steigt die Kompromissbereitschaft bei der Wohnungssuche. Bei den Entschei- dungskriterien der Wohnungs- suchenden lässt sich die Tendenz feststellen, dass die beiden Faktoren Leistbarkeit und Rechtssicher- heit wichtiger geworden sind. Der Wunsch nach Rechtssicherheit und dauerhaften Hauptmietverträgen lässt sich vor allem durch die starke Zunahme von Befristungen bei Neu- vermietungen am privaten Mietsek- tor erklären. In diesem Zusammenhang bieten sich die gemeinnützigen Bauträger und die Gemeinde Wien mit ihrem unbefristet vermieteten Wohnungs- bestand – in Summe immerhin ca. 40 % der Wiener Wohnungen – als verlässlicher Partner an; ein Fakt der Wien im internationalen Vergleich bei der Wohnraumversorgung und Leistbarkeit sehr gut dastehen lässt. Dass diese Wohnungen sich sehr oft auch qualitativ an der internationa- len Obergrenze bewegen, ist dem Engagement der beteiligten Akteure zu verdanken. Die MIGRA als gemeinnütziger Bauträger trägt ihren Anteil daran und wir freuen uns schon auf unser erstes gemeinsames Projekt. Mehrwert Mag. Peter Neundlinger Geschäftsführer des Wohnservice Wien Wien wächst und wächst – und daher ist es wichtig, ausreichend leistbare Wohnungen als Stadt zur Verfügung zu haben. Die traditionell hohe Priorität des Wohnbaus einerseits und die 220.000 Wohnungen im Eigenbestand der Stadt andererseits sind eine wesentliche Grundlage für überschaubare Wohnungskosten. Zusätzlich haben auch die gemein- nützigen Bauträger die Versorgung der Bevölkerung mit qualitativen und leistbaren Wohnungen unter Beweis gestellt. Die MIGRA ist seit über 30 Jahren in Wien tätig und hat als „mittelgroßer“ Bauträger ein überdurchschnittliches Bauvolumen an geförderten Neu- bauwohnungen – dies unterstreicht die quantitative Seite. Die quali- tative Seite wird sowohl durch die Vielfalt der Projekte als auch durch die Umsetzung der Schwerpunkte Ökologie, Ökonomie, Architektur und vor allem Nachhaltigkeit bestätigt. Dies alles trägt zum Wohlfühlen bei – es ist der Schritt vom Dach über dem Kopf hin zur Wohnzufriedenheit. Die MIGRA setzt immer wieder Impulse, um den geänderten Wohnverhält- nissen Rechnung zu tragen und die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Wohnservice Wien schätzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der MIGRA sehr und hofft auf viele weitere gemeinsame Jahre im Sinne der Wohnzufriedenheit der Bewoh- ner/-innen. Einblicke Dr. Felix Josef Geschäftsführer der Triconsult Wirtschaftsana- lytische Forschung GmbH MIGRA- und ARWAG-Kundinnen und -Kunden sind vielfältig: Mieter/-innen und Eigentümer/- innen, Neukundinnen und -kunden sowie langjährige Bewohner/-innen, Höher- und Niedrigergebildete. Wohnzufriedenheit ist ein Konstrukt aus unterschiedlichen Kompo- nenten. Miete macht zufriedener, Eigentum kritischer. Jüngere und Höhergebildete sind anspruchsvol- ler als die Komplementärgruppen. Objektgröße und Bezirk haben kei- nen nachweisbaren Einfluss auf die Zufriedenheit. Weitestgehend ident sind die Befunde des prognosti- schen Werts der Weiterempfehlung (konkreter: der Hausverwaltung). Hier ist autochthones Wachstum zu erwarten. Männer zeigen sich bei Weiterempfehlungen zurückhalten- der. Anlassfälle für Kontakt mit der Hausverwaltung gibt es vor allem im technischen Bereich. Wo ein/-e Hausbesorger/-in wacht, sind die Bewohner/-innen deutlich kommu- nikationsfreudiger. Die Betreuung als Bringschuld der Verwaltung ist ein wenig bedanktes Angebot. Eine hohe Frequenz der Anwesenheit wird kaum zur Kennt- nis genommen. Insgesamt werden Service- und Kommunikationsof- ferte – auch jene in elektronischer Form – eher wenig geschätzt, vor allem aber wenig genutzt. Hausbe- sorger/-innen allerdings sind (fast) ein Garant für Wohnzufriedenheit. Quelle: Untersuchung zur Wohnzufriedenheit 2015

fakten- check Zahlen, Daten, Fakten Hier werden die wichtigsten Informationen zur migra auf den Punkt gebracht. Der Bestand der MIGRA umfasste am 1. Jänner 2015 rund 5.940 Einheiten in 52 Häusern bzw. Anlagen: 2.000 Mietwohnungen in Wien und Niederösterreich (Auslastung 100 %), 1.800 möblierte Wohnheim-Apartments in Wien (Auslastung 98 %), 40 Lokale (Auslastung 95 %) und 2.100 jeweils zugehörige Garagenplätze (Auslastung 90 %). migra Bestand 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2.000 1.600 1.200 800 400 0 Verwaltete Einheiten wohnungen garagen wohnheim-apartments lokale 2.000 100% AuslastungMietwohnungen 1.800 98% AuslastungWohnheim- Apartments 2.100 90% Auslastungjeweils zugehörige Garagenplätze 40 95% AuslastungLokale fakten- check Zahlen, Daten, Fakten Hier werden die wichtigsten Informationen zur migra auf den Punkt gebracht. Der Bestand der MIGRA umfasste am 1. Jänner 2015 rund 5.940 Einheiten in 52 Häusern bzw. Anlagen: 2.000 Mietwohnungen in Wien und Niederösterreich (Auslastung 100 %), 1.800 möblierte Wohnheim-Apartments in Wien (Auslastung 98 %), 40 Lokale (Auslastung 95 %) und 2.100 jeweils zugehörige Garagenplätze (Auslastung 90 %). migra Bestand 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2.000 1.600 1.200 800 400 0 Verwaltete Einheiten wohnungen garagen wohnheim-apartments lokale 2.000 100% AuslastungMietwohnungen 1.800 98% AuslastungWohnheim- Apartments 2.100 90% Auslastungjeweils zugehörige Garagenplätze 40 95% AuslastungLokale

32 | 33 fakten- check Die Bilanzsumme BETRUG € 370 MILLIONEN. ES BESTEHT KEINE GESETZLICHE REORGANISATIONS- VERMUTUNG GEMÄSS URG, DA BEIDE KRITERIEN ERFÜLLT SIND.* Die Eigenkapitalquote WIRD KONSTANT GESTEIGERT UND LAG 2014 BEI 11,1 %.* Ein Anlagevermögen IN HÖHE VON € 345 MILLIONEN WURDE AUSGEWIESEN.* Im Zeitraum von 2006 bis 2015 wurden 243 Wohneinheiten in durchschnittlich 2,5 Bauvorha- ben jährlich fertiggestellt. Das derzeitige Bau- volumen ergibt für die Jahre 2015 und 2016 eine Steigerung auf über 400 Wohneinheiten pro Jahr. Etwa 75 % davon sind geförderte Wohneinheiten. Sie werden in den Rechtsformen Options-Miete, Miete und Wohnungseigentum überlassen. Die Produktion entspricht derzeit annähernd 5 % des Wiener Wohnbau-Volumens. Etwa jede zwanzigs- te Wohneinheit Wiens wird daher von der MIGRA hergestellt. Bilanzkennzahlen der migra * vorbehaltlich der Prüfung des Jahresabschlusses 2014. 2009 2010 2011 2012 2013 2014* Bauvolumen in Mio. e 40 35 30 25 20 15 10 36,0 26,4 11,5 21,5 24,2 41,1 2009 2010 2011 2012 2013 2014* 12 11 10 9 8 7 6 Eigenkapitalquote in % 6,2 7,3 8,6 9,9 10,9 11,1 2009 2010 2011 2012 2013 2014* E 378 E 368 E 358 E 348 E 338 E 328 E 318 E 308 E 298 E 288 E 278 E 268 Bilanzsumme in Mio. e 2009 2010 2011 2012 2013 2014* Anlagevermögen in Mio. e E 359 E 339 E 319 E 299 E 279 E 259 E 239 Immobilien- krise! 32 | 33 fakten- check Die Bilanzsumme BETRUG € 370 MILLIONEN. ES BESTEHT KEINE GESETZLICHE REORGANISATIONS- VERMUTUNG GEMÄSS URG, DA BEIDE KRITERIEN ERFÜLLT SIND.* Die Eigenkapitalquote WIRD KONSTANT GESTEIGERT UND LAG 2014 BEI 11,1 %.* Ein Anlagevermögen IN HÖHE VON € 345 MILLIONEN WURDE AUSGEWIESEN.* Im Zeitraum von 2006 bis 2015 wurden 243 Wohneinheiten in durchschnittlich 2,5 Bauvorha- ben jährlich fertiggestellt. Das derzeitige Bau- volumen ergibt für die Jahre 2015 und 2016 eine Steigerung auf über 400 Wohneinheiten pro Jahr. Etwa 75 % davon sind geförderte Wohneinheiten. Sie werden in den Rechtsformen Options-Miete, Miete und Wohnungseigentum überlassen. Die Produktion entspricht derzeit annähernd 5 % des Wiener Wohnbau-Volumens. Etwa jede zwanzigs- te Wohneinheit Wiens wird daher von der MIGRA hergestellt. Bilanzkennzahlen der migra * vorbehaltlich der Prüfung des Jahresabschlusses 2014. 2009 2010 2011 2012 2013 2014* Bauvolumen in Mio. e 40 35 30 25 20 15 10 36,0 26,4 11,5 21,5 24,2 41,1 2009 2010 2011 2012 2013 2014* 12 11 10 9 8 7 6 Eigenkapitalquote in % 6,2 7,3 8,6 9,9 10,9 11,1 2009 2010 2011 2012 2013 2014* E 378 E 368 E 358 E 348 E 338 E 328 E 318 E 308 E 298 E 288 E 278 E 268 Bilanzsumme in Mio. e 2009 2010 2011 2012 2013 2014* Anlagevermögen in Mio. e E 359 E 339 E 319 E 299 E 279 E 259 E 239 Immobilien- krise!

treff- punkt treffpunkt migra – die Veranstaltungsreihe Meine MIGRA Mag. Werner Gruber Natürlich gehört die MIGRA nicht mir alleine. Sondern nur ein kleiner Teil davon, genauer gesagt 78 m2 mit Balkon. Dieses Kleinod der MIGRA in der Vorgartenstraße habe ich vor ein paar Jahren miterwor- ben, wie viele andere auch, im Sinne der Genossenschaft. Es ist einfach schön, wenn man etwas als Gemein- schaft macht. Nach meiner Bewerbung wurde ich freundlich und zuvorkommend betreut – gut, das sollte man nicht dazu sagen müssen, aber ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MIGRA wirklich dankbar dafür. Durch ihre Höflichkeit ist das Wohl- und Wohngefühl noch größer, auch wenn schon lange kein Personal der MIGRA in meiner Wohnung war. Ich könnte jetzt noch viel über MEINE MIGRA schreiben, aber es ist vor allem eines, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Bei der Schlüsselübergabe habe ich tatsäch- lich eine Gebrauchsanweisung für meine Wohnung bekommen. Eine Gebrauchsanweisung! Ich liebe Ge- brauchsanweisungen, denn darauf kann man sich verlassen und die Wohnung bleibt länger schön. So ist halt meine MIGRA ... Das Podium des Treffpunkt MIGRA 2011 mit dem Thema „INPUT“ von links nach rechts: Moderator Mag. Werner Gruber, Stadtrat Dr. Michael Ludwig, Mag.a Zoreh Ali-Pahlavani (Vorstand „Integrationshaus“) und Dr. Felix Josef (Leiter Triconsult). Die Treffpunkt-Themen 2011: INPUT INTEGRATION, WOHNBEDÜRFNISSE, AKTUELLES AUS DEM WOHNBAU- RESSORT 2012: UNTERM STRICH BEWOHNERKOSTEN: BEDÜRFNISSE UND MÖGLICHKEITEN 2013: UNTER DEM SELBEN DACH GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN 2014: LEISTBAR & GENUG FÜR ALLE WOHNUNGEN FÜR EIN WACHSENDES WIEN 2015: WOHNZUFRIEDENHEIT Schon Ende der achtziger Jahre gab es unter dem Motto „Treffpunkt MIGRA“ eine beliebte Veranstaltungsreihe mit Impulsen zu aktuellen Themen. Seit 2011 lassen wir diese Tradition wieder aufleben und laden anlässlich des Geburtstags der MIGRA alljährlich am vorletzten Donnerstag im Mai ins Az W Architekturzentrum Wien ein. Treffpunkt MIGRA 2014, von links nach rechts: Dieter Groschopf (stellv. Geschäftsführer Wohnfonds), Georg Papai (Bezirksvorsteher Floridsdorf), DI Thomas Madreiter (Planungsdirektor), GR Dr. Kurt Stürzenbecher (Abg. zum Landtag) und Mag. Werner Gruber als Moderator. © M an fr ed S ei dl treff- punkt treffpunkt migra – die Veranstaltungsreihe Meine MIGRA Mag. Werner Gruber Natürlich gehört die MIGRA nicht mir alleine. Sondern nur ein kleiner Teil davon, genauer gesagt 78 m2 mit Balkon. Dieses Kleinod der MIGRA in der Vorgartenstraße habe ich vor ein paar Jahren miterwor- ben, wie viele andere auch, im Sinne der Genossenschaft. Es ist einfach schön, wenn man etwas als Gemein- schaft macht. Nach meiner Bewerbung wurde ich freundlich und zuvorkommend betreut – gut, das sollte man nicht dazu sagen müssen, aber ich bin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der MIGRA wirklich dankbar dafür. Durch ihre Höflichkeit ist das Wohl- und Wohngefühl noch größer, auch wenn schon lange kein Personal der MIGRA in meiner Wohnung war. Ich könnte jetzt noch viel über MEINE MIGRA schreiben, aber es ist vor allem eines, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: Bei der Schlüsselübergabe habe ich tatsäch- lich eine Gebrauchsanweisung für meine Wohnung bekommen. Eine Gebrauchsanweisung! Ich liebe Ge- brauchsanweisungen, denn darauf kann man sich verlassen und die Wohnung bleibt länger schön. So ist halt meine MIGRA ... Das Podium des Treffpunkt MIGRA 2011 mit dem Thema „INPUT“ von links nach rechts: Moderator Mag. Werner Gruber, Stadtrat Dr. Michael Ludwig, Mag.a Zoreh Ali-Pahlavani (Vorstand „Integrationshaus“) und Dr. Felix Josef (Leiter Triconsult). Die Treffpunkt-Themen 2011: INPUT INTEGRATION, WOHNBEDÜRFNISSE, AKTUELLES AUS DEM WOHNBAU- RESSORT 2012: UNTERM STRICH BEWOHNERKOSTEN: BEDÜRFNISSE UND MÖGLICHKEITEN 2013: UNTER DEM SELBEN DACH GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN 2014: LEISTBAR & GENUG FÜR ALLE WOHNUNGEN FÜR EIN WACHSENDES WIEN 2015: WOHNZUFRIEDENHEIT Schon Ende der achtziger Jahre gab es unter dem Motto „Treffpunkt MIGRA“ eine beliebte Veranstaltungsreihe mit Impulsen zu aktuellen Themen. Seit 2011 lassen wir diese Tradition wieder aufleben und laden anlässlich des Geburtstags der MIGRA alljährlich am vorletzten Donnerstag im Mai ins Az W Architekturzentrum Wien ein. Treffpunkt MIGRA 2014, von links nach rechts: Dieter Groschopf (stellv. Geschäftsführer Wohnfonds), Georg Papai (Bezirksvorsteher Floridsdorf), DI Thomas Madreiter (Planungsdirektor), GR Dr. Kurt Stürzenbecher (Abg. zum Landtag) und Mag. Werner Gruber als Moderator. © M an fr ed S ei dl

www.hypobank.at Qualität, die zählt. Mit dem BAU- und WOHN.Geld der HYPO Steiermark wird vieles Einfach.Möglich. Kommen wir ins Gespräch. Einfach.Möglich Sie sind gemeinnütziger Wohnbauträger? Denn neben günstigen Konditionen bieten wir Ihnen auch Know-how in den Bereichen Wohnbauförderungen und Wohnrecht. www.bankaustria.at Das trifft sich gut. 190x134_Inserat_Gebös2015.indd 1 29.04.2015 10:58:51 www.hypobank.at Qualität, die zählt. Mit dem BAU- und WOHN.Geld der HYPO Steiermark wird vieles Einfach.Möglich. Kommen wir ins Gespräch. Einfach.Möglich Sie sind gemeinnütziger Wohnbauträger? Denn neben günstigen Konditionen bieten wir Ihnen auch Know-how in den Bereichen Wohnbauförderungen und Wohnrecht. www.bankaustria.at Das trifft sich gut. 190x134_Inserat_Gebös2015.indd 1 29.04.2015 10:58:51