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Österreichs Bundeshauptstadt ist nach Berlin und noch vor Hamburg die zweitgrößte Stadt im deutschsprachigen Raum und wird voraussichtlich um 2030 die 2 Millionen Einwohnergrenze übertreffen.[1]

 

Wien hatte übrigens im Jahre 1910 bereits einmal eine Wohnbevölkerung von mehr als 2 Mio.

Damals wurden die vorhandenen winzigen Mietwohnungen dem im Zuge der Gründerzeit rasant angestiegenen Bevölkerungsstand bei weitem nicht gerecht. Viele hatten als „Bettgeher” nicht einmal eigene „Vier Wände”. Solche Zustände haben sich zum Glück längst zum Positiven gewendet.

 

Heute umfasst der Anteil an Wohnbaufläche mit rund 10.000 Hektar knapp 25% der gesamten Fläche Wiens. Die durchschnittliche Wohnnutzfläche beträgt pro Person 38 m², das sind über 70% mehr als noch 1961 mit 22 m²! [2]

 

878.145 bewohnte Wohnungen gab es 2014 in Wien. Davon sind knapp 400.000 1-Personen-Haushalte.Wohnen in Wien bedeutet zu 68% Wohnen in einem Gebäude in Privatbesitz.

Der Anteil des Wohnraums, der von Gemeinnützigen Bauvereinigungen wie der MIGRA jährlich errichtet wird, beläuft sich in Wien auf etwas mehr als 10%. Annähernd 4% des gesamten Wiener Wohnbau-Volumens leistet die MIGRA und davon sind etwa 94% geförderte Wohnungen!

 

80% der Wiener Wohnbevölkerung ist mit der aktuellen Wohnsituation lt. Großstudie 2013 zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Gemeinsam mit den Themen (Öffentlicher) Verkehr und Schulen/Bildung bildet Wohnen in Wien für die Zukunft die größte Herausforderung in der Stadtentwicklung.

Die MIGRA wird dabei weiterhin eine bedeutende Rolle einnehmen, um Wohnraum in Wien den Bedürfnissen der wachsenden Stadtbevölkerung gerecht zu gestalten.

 

[1] Wiener Bevölkerungsprognose: siehe https://www.wien.gv.at/statistik/bevoelkerung/prognose/

[2] Quelle: Statistisches Jahrbuch der Stadt Wien, HWZ 2001