Gerichtsgasse

Floridsdorf

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question
Wird der Mietvertrag durch das Ableben des Mieters aufgehoben?

Mietrechtseintritt gemäß § 14 MRG

Durch Tod des Mieters wird der Mietvertrag nicht aufgehoben.

Im Fall des Ablebens eines Mieters oder Nutzungsberechtigten treten die eintrittsberechtigten Personen ein, sofern sie nicht binnen 14 Tagen nach dem Tod des Mieters oder Nutzungsberechtigten dem Vermieter bekanntgeben, dass sie das Mietverhältnis nicht fortsetzen wollen. Mit dem Eintritt haften die eintretenden Personen für den Mietzins und die Verbindlichkeiten, die während der Mietzeit des verstorbenen Mieters entstanden sind. Wenn mehrere Personen eintrittsberechtigt sind, dann treten sie gemeinsam in den Mietvertrag ein und haften zur ungeteilten Hand.

Wer sind die Eintrittsberechtigten?

Wenn sie zum Zeitpunkt des Todes im gemeinsamen Haushalt gelebt haben und ein dringendes Wohnbedürfnis haben:

  • Ehegatten
  • Lebensgefährten – bei mindestens dreijähriger Haushaltsgemeinschaft oder bei gemeinsamen Bezug
  • Kinder, Enkelkinder,
  • Eltern, Großeltern,
  • Adoptivkinder,
  • Geschwister.
question
An wen kann der bisherige Mieter seine Mietrechte abtreten?

Abtretung der Mietrechte gemäß § 12 MRG

Wenn ein bisheriger Mieter oder Nutzungsberechtigter aus der Wohnung auszieht, können die Mietrechte an nahe Angehörige abgetreten werden.

Wer sind die nahen Angehörigen?

Wenn sie mindestens die letzten zwei Jahre vor Auszug mit dem Mieter oder Nutzungsberechtigten im gemeinsamen Haushalt in der Wohnung gewohnt haben:

  • Ehegatten (auch bei gemeinsamen Haushalt seit Eheschließung),
  • Kinder (auch wenn sie seit ihrer Geburt in der Wohnung gewohnt haben),
  • Enkelkinder,
  • Eltern, Großeltern,
  • Wahlkinder

Wenn sie mindestens die letzten 5 Jahre im gemeinsamen Haushalt in der Wohnung gewohnt haben: Geschwister

Sowohl der bisherige Mieter als auch der oder die Angehörigen sind verpflichtet, die Abtretung der Mietrechte dem Vermieter unverzüglich schriftlich anzuzeigen.

question
Was versteht man unter Vergebührung des Mietvertrages?

Schriftliche Miet- oder Nutzungsverträge unterliegen der Gebührenpflicht

Die Gebühr beträgt bei unbefristeten Verträgen 1 % des 36-fachen Bruttomietzinses.

Diese Rechtsgeschäftsgebühr ist vom Vermieter zu berechnen und an das Finanzamt für Gebühren, Verkehrsteuern und Glücksspiel abzuführen.

Die Vergebührungskosten trägt der Mieter.

question
Was ist ein Eigenmittelersatzdarlehen?

Bei Anmietung bzw. beim Erwerb einer geförderten Wohnung sind Bau- und Grundkosten zu bezahlen. Zur Aufbringung dieser Kosten kann ein Darlehen vom Land Wien, das sogenannte Eigenmittelersatzdarlehen (Ein-Prozent-Landesdarlehen) beantragt werden.

Bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen ist die Gewährung eines Eigenmittel-ersatzdarlehens möglich.

Nähere Informationen erhalten Sie in der

Finanzierungsberatung der Stadt Wien
1090 Wien, Julius-Tandler-Platz 3/A/1. OG
Tel.: +43 1 050505-56490

oder auf

https://www.wien.gv.at/wohnen/wohnbaufoerderung/landesdarlehen/

 

question
Was versteht man unter dem Nutzwert einer Wohnung?

Der Nutzwert einer Wohnung setzt sich aus der Wohnnutzfläche (Wohnung samt Loggia) samt Zubehör zur Wohnung (zum Beispiel Kellerabteil, Garten, Terrasse, etc.) sowie aus Zu- und Abschlägen zusammen und wird in einer ganzen Zahl ausgedrückt. Werterhöhende oder wertmindernde Umstände sind zum Beispiel die Stockwerkslage, Straßenlage, hofseitig, etc.

question
Was ist ein Finanzierungsbeitrag?

Der Finanzierungsbeitrag (auch Eigenmittelanteil, Baukostenbeitrag und Grundkostenbeitrag) ist jener Betrag, der vom Mieter bei Vertragsunterfertigung an den Vermieter zu leisten ist.

 

Bei Beendigung des Mietverhältnisses ist der Finanzierungsbeitrag an den Mieter binnen 8 Wochen nach Räumung der Wohnung zurückzuzahlen. Allerdings ist der Finanzierungsbeitrag jährlich um 1 % abzuwerten (=Verwohnung).

question
Was ist eine SMART-Wohnung?

Smart-Wohnungen zeichnen sich durch optimale Flächennutzung und durch kompakte, durchdachte Grundrisse aus. Speziell für Jungfamilien, Paare, AlleinerzieherInnen und Singles bieten die Smart-Wohnungen leistbaren Wohnraum.

Vergabekriterien/Voraussetzungen für SMART-Wohnungen:

  •   2 Jahre Hauptwohnsitz an der aktuellen Adresse in Wien (auch für mitziehende Personen)
  •  Einkommensgrenzen (siehe Tabelle)
  •  VormerkscheinbesitzerInnen für Gemeindewohnungen werden bevorzugt

   

EINKOMMENSGRENZEN 

SMART-WOHNUNGEN

Höchsteinkommen NETTO (gültig bis 31.12.2015)

NETTO in EURO (14x monatlich)NETTO in EURO (jährlich)
1 Person1.816,4325.430,00
2 Personen2.707,1437.900,00
3 Personen3.064,2942.900,00
4 Personen3.420,0047.880,00
5 Personen3.619,2950.670,00
question
Wann habe ich Anspruch auf eine geförderte Mietwohnung?

Voraussetzungen zur Erlangung einer geförderten Mietwohnung:

Für die Anmietung einer geförderten Mietwohnung gibt es Einkommensobergrenzen, die vom Mieter und von allen mitziehenden Personen nicht überschritten werden dürfen (siehe Tabelle).

Eine weitere Voraussetzung ist, dass die neue Wohnung dem Mieter und seinen Mitbewohnern als Haupt-Wohnsitzdient. Die Rechte an sämtlichen Vorwohnungen sind längstens 6 Monate nach Bezug der neuen Wohnung aufzugeben.

EINKOMMENSGRENZEN

MIETWOHNUNGEN § 12 Förderung

Höchsteinkommen NETTO (gültig bis 31.12.2015)

NETTO in EURO (14x monatlich)NETTO in EURO (jährlich)

1 Person

3.140,7143.970,00
2 Personen4.680,7165.530,00
3 Personen5.297,1474.160,00
4 Personen82.780,0082.780,00
jede weitere Personplus 345,00plus 4.830,00

 

question
Was ist eine Genossenschaftswohnung?

Der umgangssprachliche Begriff für geförderte Wohnungen lautet oftmals Genossenschaftswohnung. „Genossenschaftswohnungen“ werden von Bauvereinigungen errichtet, die in der Rechtsform einer Genossenschaft organisiert sind. Um eine Genossenschaftswohnung mieten (nutzen) zu können, ist es notwendig, Vereinsmitglied dieser Genossenschaft zu werden und einen Genossenschaftsanteil zu kaufen. Daraus ergeben sich auch spezielle Rechte und Pflichten als Genossenschafter.

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